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Aktuelle Pressemitteilungen

RhönEnergie Fulda als zuständiger Grundversorger eingesprungen

Die energycoop eG (ecoop eG) und die energycoop service GmbH können ihre Kunden nicht mehr mit Strom versorgen. Grund ist, dass der zuständige Übertragungsnetzbetreiber den Lieferanten den Netzzugang gekündigt hat. Die bisherigen Kunden der energycoop eG und der energycoop service GmbH müssen sich aber in unserer Region keine Sorgen um ihre Stromversorgung machen: Wie in einem solchen Fall üblich, springt die RhönEnergie Fulda als Ersatzversorger ein. Gas-Kunden sind aktuell nicht betroffen.

Die RhönEnergie Fulda springt als zuständiger Grundversorger immer dann ein, wenn ein Energielieferant sein Recht auf Netznutzung verliert. Auch im aktuellen Fall hat das wieder geräuschlos funktioniert: Mit Übernahme der Ersatzversorgung hat der regionale Versorger den betroffenen Kunden wieder einmal die Unannehmlichkeit erspart, plötzlich ohne Energie dazustehen.

Von der aktuellen Rettungsaktion profitieren im Versorgungsgebiet der RhönEnergie Fulda rund 650 Stromkunden der energycoop eG und der energycoop service GmbH. Bei einem ähnlichen Fall, der Anfang 2019 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat, waren es sogar 1.500 Stromkunden. Alle Betroffenen erhalten in diesen Tagen entsprechende Informationen und ein attraktives Vertragsangebot.

Für Fragen stehen die Beraterinnen und Berater der RhönEnergie Fulda unter der Telefon-Nummer 0661/12-100 sowie im Kundenzentrum der RhönEnergie Fulda in der Bahnhofstraße in Fulda sowie in der Service-Stelle in Schlüchtern und im Energie-Shop in Lauterbach gerne zur Verfügung.

Schülerinnen lernten Berufe in der Ausbildungswerkstatt kennen

Insgesamt 19 Schülerinnen waren zu Besuch in der Ausbildungswerkstatt der OsthessenNetz GmbH, einem Tochterunternehmen der RhönEnergie Fulda-Gruppe und bekamen dort spannende Einblicke in den Arbeitsalltag technischer Berufe.

Großen Andrang gab es in der Ausbildungswerkstatt: Einige Schülerinnen aus dem Landkreis Fulda wollten unterschiedliche Tätigkeiten im Berufsalltag von technischen Berufen kennenlernen, die (noch) vorwiegend von Männern besetzt sind. „Wir freuen uns über das rege Interesse der Schülerinnen an unserem Angebot zum Girls‘ Day“, sagt Amaya Mendizabal, Ausbildungsexpertin der RhönEnergie Fulda. „Unsere Erfahrung zeigt, dass junge Frauen in unseren technischen Ausbildungsberufen hervorragende Leistungen bringen.“

Als wichtiger regionaler Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber ermöglicht es die Unternehmensgruppe jungen Mädchen bereits seit 19 Jahren Erfahrungen beim Girls‘ Day zu sammeln und stellt ihnen dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Dieses Jahr wurden den Schülerinnen Einblicke in das Berufsbild einer Elektronikerin für Betriebstechnik und einer Anlagenmechanikerin Rohrsystemtechnik eröffnet.

Unter Anleitung der Auszubildenden konnten die Mädchen an den unterschiedlichen Arbeitsstationen selbst ihr Geschick erproben. So konnten sie bei den Metallarbeiten selbst feilen, biegen und sogar Gewinde schneiden. Besonders gut schlugen sich die jungen Mädchen bei den Gravierarbeiten für ihr persönliches Namensschild, das sie gerne als Andenken mit nach Hause nahmen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine.

Weitere Informationen rund um das Thema Ausbildung bei der RhönEnergie Fulda Gruppe finden Sie unter:
www.re-fd.de/unternehmen/karriere/ausbildung

Der Girls‘ Day wurde 2001 als Zukunftstag für Mädchen ins Leben gerufen, um den Teenagerinnen die Türen zu besonders männlich geprägten Berufsfeldern zu eröffnen und ihre Begeisterung dafür zu wecken. Seit dem Start der Aktion haben bundesweit insgesamt etwa 1,9 Millionen Mädchen teilgenommen. Jährlich beteiligen sich bundesweit Unternehmen und Organisationen mit rund 10.000 Veranstaltungen.

Hohe Beteiligung bei "Mein Versorger - Mein Verein"

Zum dritten Mal startete zu Jahresbeginn 2019 die Aktion „Mein Versorger – mein Verein“, mit der die RhönEnergie Fulda die heimischen Vereine unterstützt. Das Interesse war groß: 65 Vereine aus der Region stellten sich mit ihren Projektideen einem öffentlichen Online-Voting. Nun stehen die 25 Gewinner fest, die jeweils ein Sponsoring für ihr Projekt in Höhe von 4.000 Euro gewonnen haben.

Erneut waren auch in diesem Jahr das Spektrum und die geografische Herkunft der teilnehmenden Vereine sehr groß. Sie stammen aus dem gesamten Netzgebiet der RhönEnergie Fulda und decken ganz unterschiedliche Bereiche ab: Soziales, Sport, Kultur und Umwelt. Im Laufe der 23-tägigen Voting-Phase wurden insgesamt 73.225 gültige Stimmen abgegeben. Das Voting wurde nach klaren, transparenten Regeln durchgeführt und von einem Profi-Dienstleister überwacht.

Die drei Vereine mit den meisten Stimmen sind das Tierheim Fulda-Hünfeld e.V. (20 neue Hundehütten/Unterstände), der Change the City e.V. (Einrichtung einer Anlaufstelle für jeden mitten in Fulda) sowie der Männergesangverein 1919 Großenlüder e. V. (neue Vereinsbekleidung für Auftritte).

Die RhönEnergie Fulda wird allen Gewinner-Vereinen demnächst im Rahmen einer Veranstaltung eine Urkunde überreichen und den Sponsoring-Betrag in Kürze überweisen. Auf Grund der starken Resonanz soll die Aktion „Mein Versorger – mein Verein“ im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Weitere Informationen sowie einen Überblick aller Gewinner-Vereine erhalten Sie unter: www.re-fd.de/mein-Verein

RhönEnergie Fulda als Regionaler Impulsgeber

Der 27. März 2019 ist Deutschlands CO2-Tag. Der Aktionstag markiert das Datum, an dem Deutschland sein rechnerisches „CO2-Budget“ für das gesamte Jahr verbraucht hat. Denn auch 2019 wird das CO2-Limit wieder neun Monate früher erreicht als vorgesehen. Die Brancheninitiative „Zukunft ERDGAS“ fordert anlässlich des CO2-Tags eine Neuausrichtung der deutschen Klimapolitik hin zu schnell wirkenden Maßnahmen. Als regionaler Energieversorger unterstützt die RhönEnergie Fulda diese Initiative. Auf vielen Ebenen leistet das Unternehmen einen Beitrag zum Klimaschutz.

„In puncto CO2-Emissionen lebt Deutschland weit über seine Verhältnisse. Mit jedem Jahr erhöhen wir damit die Hypothek auf unsere Zukunft“, betont Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. „Den unzähligen Debatten der vergangenen Jahre müssen daher endlich kraftvolle Taten folgen. Es ist an der Zeit, dass wir die uns zur Verfügung stehenden Lösungen für schnellen Klimaschutz nutzen. Gas kann die Emissi-onen unserer Kraftwerke, Heizungen und Fahrzeuge schon heute kostengünstig senken. Hochflexible Gaskraftwerke und das hervorragend ausgebaute Gasnetz liefern den Erneuerbaren zudem die Startrampe für eine breitflächige Integration ins Energiesystem.“

Ein Wechsel von Braunkohle zu Gas kann in der Stromerzeugung erhebliche Mengen CO2 einsparen, nach Angaben des Umweltbundesamtes bis zu 70 Prozent. Auch im Heizungskeller reduziert eine neue Gasheizung den CO2-Ausstoß gegenüber einem alten Öl-Kessel um die Hälfte. Und auf deutschen Straßen ist man aktuell nur mit Bio-Erdgas wirklich klimaneutral unterwegs. Dennoch wird derzeit diskutiert, die Förderung der Brennwerttechnik und vieler alternativer Antriebe einzustellen. 

Noch immer viel zu hohe Emissionen: Klimaziele lange nicht erreicht

„Der CO2-Tag ist ein Symbol für die verfehlte Klimapolitik. Er zeigt, dass unsere bisherigen Bemühungen ungenügend sind. Bislang wurden Klimaziel-Verfehlungen politisch in Kauf genommen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es kommt uns auch finanziell teuer zu stehen. Das muss enden. Zudem muss klar definiert werden, bis wann die einst für 2020 anvisierte CO2-Reduktion nachgeholt werden soll“, so Kehler. „Mit der derzeit diskutierten Aufgabe der Förderung emissionsarmer Technologien ist der nächste Akt des Klima-Dramas bereits eingeläutet – und die Klimaziele drohen in noch weitere Ferne zu rücken. Wichtig sind daher jetzt ordnungspolitische Maßnahmen, die schon heute den höchsten Klimaschutz zum kleinsten Preis liefern. Denn jede heute eingesparte Tonne CO2 kommt uns morgen doppelt zugute", fordert Kehler abschließend.

Klimaschutz-Engagement der RhönEnergie Fulda

„Für unsere Unternehmensgruppe hat der Klimaschutz sehr hohen Stellenwert“, unterstreicht Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Als Erdgasversorger stellen wir unseren Privat- und Gewerbekunden einen Energieträger zur Verfügung, der als besonders klimaverträglich gilt. Für viele Experten ist Erdgas zudem eine Brücken-technologie auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Emissionen.“ Heun verweist darauf, dass die Gruppe in ihrer Biothan-Anlage bei Kleinlüder eine eigene Bio-Erdgas-Produktion aufgebaut hat. Hier wird aus biogenen Reststoffen, darunter die Inhalte der braunen Tonne, hochwertiges Bio-Erdgas erzeugt und ins regionale Erdgasnetz eingespeist.

RhönEnergie-Kunden erhalten Bio-Erdgas über den zu Jahresbeginn eingeführten Tarif RhönGas ÖkoRegio. Für jede verbrauchte Kilowattstunde fließt ein kleiner Betrag in einen speziellen Fonds, aus dem in der Region nachhaltige Projekte gefördert werden, die ihrerseits direkt oder indirekt zum Klimaschutz beitragen.

Auch mit ihrem Engagement für die E-Mobilität leistet die RhönEnergie Fulda einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Zielstrebig baut das Unternehmen in der Region eine Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge auf. Im Fuhrpark der Gruppe gibt es bereits mehrere E-Autos, und vor einigen Monaten hat die RhönEnergie Fulda Hessens ersten E-Bus in Dienst gestellt. Weitere Informationen zum Thema E-Mobilität bei der RhönEnergie Fulda finden Sie unter: www.re-fd.de 

Zum Hintergrund:

Mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft Ende 2015 das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Um das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen, dürfen nach einer Studie des WWF, die sich auf Berechnungen des Weltklimarats (IPCC) stützt, weltweit nicht mehr als 890 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangen. Aus dieser Höchstmenge lassen sich mithilfe eines Pro-Kopf-Schlüssels nationale CO2-Budgets ableiten, die auf die Jahre bis 2050 verteilt werden: Deutschland steht so im Jahr 2019 ein CO2-Budget von 198 Millionen Tonnen zur Verfügung. 2018 wurde hierzulande mit 853 Millionen Tonnen mehr als das Vierfache des vorgesehenen CO2-Budgets emittiert. Bleibt der CO2-Ausstoß auf ähnlichem Niveau, ist das Budget für 2019 bereits am 27. März erschöpft.

Zukunft ERDGAS e.V. ist die Initiative der deutschen Erdgaswirtschaft. Sie vertritt die Marke und das Produkt ERDGAS gegenüber Verbrauchern, Politik und Marktpartnern. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern setzt sich Zukunft ERDGAS dafür ein, dass die Potenziale des Energieträgers genutzt werden und informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die ERDGAS für die Energiewende und in Zukunft bietet. Getragen wird Zukunft ERDGAS von führenden Unternehmen der Erdgaswirtschaft. Branchenverbände und die Heizgeräteindustrie unterstützen die Initiative als Partner.

Foto: An einem Strang: Die RhönEnergie Fulda steht hinter dem Kernziel der Energiewende der Bundesregierung und engagiert sich auch für den Klimaschutz und die CO2-Reduzierung.

Foto: Zukunft ERDGAS

Zertifizierung für die Osthessennetz GmbH

In der RhönEnergie Fulda-Gruppe ist die OsthessenNetz GmbH für die Verteilung von Strom, Erdgas, Trinkwasser und das Straßenbeleuchtungsnetz zuständig. Diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen die Netz-Experten auf hohem Niveau. Das haben jetzt die zuständigen Fachverbände bescheinigt: Für Strom, Gas und Wasser erhielt das Fuldaer Unternehmen Zertifizierungen im Rahmen des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM).

Wer Infrastruktur-Netze betreibt, von dem wird erwartet, dass die Versorgung zuverlässig und sicher ist und den in Deutschland sehr strengen gesetzlichen Standards entspricht. Im Rahmen einer TSM-Zertifizierung kann das ein Netzbetreiber von externen Auditoren überprüfen lassen. Die OsthessenNetz GmbH, die in Osthessen und angrenzenden Gebieten viele Zehntausend Privat- und Gewerbekunden mit Strom, Erdgas und Trinkwasser versorgt, hat sich freiwillig einer solchen Überprüfung unterzogen – mit Erfolg in allen drei Sparten.

Qualität gibt Sicherheit

„Qualität und Sicherheit hatten in unserem Verteilnetz schon immer höchste Priorität, und das gilt heute mehr denn je“, erläutert Frank Kirch, Prokurist der OsthessenNetz GmbH und Projektleiter der TSM-Zertifizierung. Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH wurde 2007 für Erdgas und Wasser zertifiziert und die ÜWAG Netz GmbH 2012 für Strom.

Erstmals nach der Fusion unterzog sich im Dezember 2018 die OsthessenNetz GmbH dem Prüfverfahren. Dabei wird akribisch untersucht, ob bei allen Prozessen die gesetzlichen Vorgaben und technischen Vorschriften eingehalten werden. Hierzu gehört beispielsweise die Vorgabe, dass bei einem (vermuteten) Gasaustritt innerhalb von 30 Minuten eine Erstsicherung durchgeführt ist. Um dies zu gewährleisten, unterhält die OsthessenNetz GmbH in ihrem weitläufigen Netzgebiet drei Rufbereitschaften, um jederzeit reaktionsschnell handeln zu können.

Umsichtig und verantwortungsvoll

„Wir nehmen unsere Verpflichtungen sehr ernst und haben dies auch, wie gefordert, detailliert dokumentiert. Durch das Prüfungsergebnis sehen wir uns in unserem Handeln sehr gut bestätigt“, erläutert Frank Kirch. Im vergangenen Dezember wurde die OsthessenNetz in allen drei Sparten überprüft, was sich über insgesamt vier Tage zog. Als Vorbereitung musste das Unternehmen über 500 Fragen aus den TSM-Leitfäden Allgemein, Strom, Gas und Wasser beantworten. Prüfer waren Dipl.-Ing. Heinz Flick, Geschäftsführer der DVGW-Landesgruppe Hessen und Rheinland-Pfalz (für Gas und Wasser), sowie Dr. Ingo Diefenbach von der Westnetz GmbH für den VDE-Teil Strom.

„Eine Zertifizierung ist ein aufwendiger Prozess, der auf unserer Seite viel Zeit erfordert hat“, bilanziert Projektleiter Kirch. „Die Prüfer haben vor Ort in der Rangstraße aber auch in der Leitzentrale und in den Netzanlagen wie Wasserwerke, Gasdruckregelanlagen und Umspannwerke methodisch untersucht, ob bei uns alles so praktiziert wird, wie in den Regelwerken festgeschrieben. Dass sie uns vollumfänglich Regeltreue attestiert haben und wir auch alle Anforderungen an die Arbeitssicherheit einhalten, macht meine Mitarbeiter und mich sehr stolz.“

Ein Gütesiegel

„Für unsere Kunden ist die erfolgreiche TSM-Zertifizierung ein Beleg dafür, dass sie bei ihrem Netzbetreiber in guten Händen sind und wir Versorgungssicherheit ernst nehmen“, unterstreicht Dr. Arnt Meyer, Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda GmbH, und verbindet dies mit einem Dank an die Mitarbeitenden der OsthessenNetz GmbH für ihren anhaltenden Einsatz. Dr. Meyer betont, dass man sich diesem Überprüfungsprozess freiwillig unterzogen habe. Von den rund 900 deutschen Stromnetzbetreibern könnte gerade einmal ein Drittel ein solches Zertifikat vorweisen. „Wenn wir uns zum Beispiel bei einer Kommune um eine Konzession bewerben, wird eine erfolgreich durchlaufene TSM-Zertifizierung als Gütesiegel wahrgenommen.“

Hohes Lob vom Fachverband

Die Bedeutung der Zertifizierung zeigte sich auch darin, dass die drei Urkunden von eigens angereisten hochrangigen Vertretern des zuständigen Fachverbands in Fulda persönlich übergeben wurden. Diese Aufgabe übernahmen Dipl.-Ing. Jörg Höhler, Vizepräsident des Vereins des Gas- und Wasserfaches e V. (DVGW) sowie Dipl.-Ing. Heinz Flick, Geschäftsführer des DVGW.

Heinz Flick berichtete, er habe bei dem mehrtägigen Audit in Fulda einen hervorragenden Eindruck gewonnen: „Die OsthessenNetz GmbH gehört zweifellos zu den am besten aufgestellten Mehrsparten-Unternehmen in Hessen. Hier passt alles, vom guten Arbeitsklima bis zur Qualität der Abläufe.“ Ähnlich positiv äußerte sich auch Jörg Höhler. Er hob hervor, dass das Technische Sicherheitsmanagement europaweit einzigartig ist und insofern eine Trumpfkarte des Industriestandorts Deutschland sei. „Unternehmen, die den TSM-Prozess wie die OsthessenNetz GmbH erfolgreich durchlaufen, können sehr stolz darauf sein.“

Gutes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit:
RhönEnergie Fulda tut viel für die Versorgungssicherheit

Sauberes Trinkwasser ist im Alltag unverzichtbar. Ohne Wasser kein Leben. Daran erinnert der jährliche Weltwassertag am 22. März. In Deutschland ist die Wasserversorgung gesichert – auch in Osthessen. Hier versorgt die RhönEnergie Fulda-Gruppe rund 81.000 Menschen mit Trinkwasser und wendet für die Versorgungsinfrastruktur Jahr für Jahr Millionenbeträge auf. Unzählige Menschen in anderen Teilen der Welt können von so hoher Versorgungssicherheit nur träumen.

Vor dem Hintergrund, dass die Bewohner zahlreicher sogenannter Entwicklungsländer keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, wählten die Vereinten Nationen für den Weltwassertag 2019 das Motto „Niemanden zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Für die UN ist der Zugang zu sauberem Wasser kein Privileg, sondern ein Menschenrecht. Die Versorgung mit Trinkwasser sowie die Entsorgung und Aufbereitung von Abwasser sind notwendige Voraussetzungen für Entwicklung und Wohlstand. Doch die hohen Standards beim Trink- und Abwasser, an die man in Deutschland gewöhnt ist, sind global betrachtet keine Selbstverständlichkeit.

Hohe Qualitätsstandards

Von 188 Milliarden vorhandenen Kubikmetern Grund-, Oberflächen- und Quellwasser werden in Deutschland pro Jahr nur etwa 2,7 Prozent gefördert. Nach Aussagen des Bundesumweltamtes ist das Wasser, das am Ende aus der Leitung kommt, in Deutschland qualitativ hochwertig. Trinkwasser unterliegt der strengen Trinkwasserverordnung und ist dennoch ein besonders günstiges Lebensmittel: Ein Liter kostet im Durchschnitt nur 0,2 Cent. Der durchschnittliche Wassergebrauch in Deutschland ist seit 1990, bezogen auf die Abgabe der öffentlichen Wasserversorger im Bereich Haushalte und Kleingewerbe, um 20 Prozent gesunken. Der statistische tägliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 123 Litern.  2018 haben die deutschen Wasserversorger Investitionen in Höhe von 2,8 Milliarden getätigt.

Zufriedene Verbraucher

Die Verbraucher bewerten die Wasserversorgung in Deutschland positiv. In einer aktuellen Umfrage des BDEW bescheinigen 79 Prozent der Befragten ihrem Trinkwasser gute bis sehr gute Qualität. Die Wasserversorger selbst genießen ebenfalls ein gutes Image unter den Verbrauchern: 70,5 Prozent sind mit der Leistung ihres Wasserversorgers in hohem beziehungsweise höchstem Maße zufrieden.

Ebenso wichtig wie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist übrigens auch die Aufbereitung des entstehenden Abwassers. In Deutschland sind etwa 97 Prozent der Haushalte an die öffentliche Kanalisation angeschlossen – auch das ist eine Zahl, die in vielen ärmeren Ländern nur zu einem Bruchteil erreicht wird.

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe tut viel für das Trinkwassernetz

Die Gruppe versorgt rund 81.000 Menschen mit Trinkwasser und hat in den vergangenen Jahren einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in das Versorgungsnetz investiert. Allein die im Spätherbst 2018 abgeschlossene Teilsanierung der Rhönleitung, die gutes Wasser aus Quellen im Gichenbachtal in Richtung Fulda transportiert, hat in den vergangenen zwei Jahren 1,3 Mio. Euro gekostet. Weitere 2,25 Millionen Euro investierte die RhönEnergie Fulda 2018 in die Erneuerung und den Ausbau ihres Trinkwassernetzes (z. B. in Neubaugebieten), das 2018 um knapp vier Kilometer erweitert wurde.

Schutz des Grundwassers

„Nicht nur fortlaufende Investitionen in unser Netz sind wichtig. Eine unabdingbare Voraussetzung für die hohe Qualität des Trinkwassers hierzulande ist auch der Schutz der natürlichen Ressourcen“, erläutert Frank Kirch, Prokurist bei der OsthessenNetz GmbH, die innerhalb der RhönEnergie Fulda-Gruppe für die Förderung und Verteilung von Trinkwasser zuständig ist. „Deshalb setzen wir uns seit Langem in enger Kooperation mit den Landwirten im Einzugsbereich unserer Brunnen für den Schutz des Grundwassers ein.“

Verlässlicher regionaler Wasserversorger

Zum Weltwassertag 2019 fasst Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, die Philosophie der Unternehmensgruppe so zusammen: „Die sichere Versorgung unserer Kunden mit Wasser bester Qualität hat für unsere Unternehmensgruppe höchste Priorität. Das hat sich bewährt und zwar selbst unter den extremen Bedingungen des vergangenen heißen Sommers. Diesen Kurs unter dem Motto ‚Qualität und Sicherheit‘ werden wir konsequent beibehalten

WEITERE HINTERGRUND-INFORMATIONEN

Der Weltwassertag

wurde 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen und findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Zum Weltwassertag 2018 hat die UN-Weltwasserdekade begonnen, die bis März 2028 andauert und mit der die Vereinten Nationen besonders auf die Themen Wasser und Gewässerschutz aufmerksam machen.

Service für die Redaktionen

Weitere Informationen zum Weltwassertag 2019 finden Sie unter: https://www.weltwassertag.com  

Die offizielle Homepage der Vereinten Nationen zum Thema Wasser und Sanitärversorgung: http://www.unwater.org

Fakten zur Trinkwasserversorgung der RhönEnergie Fulda-Gruppe:

  • Die RhönEnergie Fulda-Gruppe versorgt rund 81.000 Menschen zuverlässig mit Trinkwasser, und zwar in Fulda (ohne Edelzell), Eichenzell und Ebersburg.
  • Die Förderung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers liegt in den Händen der OsthessenNetz GmbH, einer Tochter der RhönEnergie Fulda.
  • Das Unternehmen verfügt über 30 ertragreiche Brunnen, die im Schnitt 150 Meter (rd. 25 – 250 m) tief sind. Davon stadtnah 8 in der Fulda-Aue und 15 in Fulda-West sowie 7 in der Rhön. Hinzu kommen 6 Quellen.
  • Das Unternehmen betreibt mehrere moderne Wasserwerke. Das größte befindet sich in der Frankfurter Straße und bedient die Stadt Fulda, das zweitgrößte ist in Götzenloch (Gemeinde Ebersburg). Der Anteil des Quell- und Brunnenwassers, das über das Wasserwerk Götzenloch in die Stadt kommt, beträgt rund ein Sechstel der in Fulda benötigten Gesamtmenge.
  • Allein im Gebiet der Stadt Fulda gibt es 9 Hochbehälter mit einer Pufferspeicher-Kapazität von 15.680 Kubikmetern (= 15.680.000 Liter). Besonders große Hochbehälter befinden sich am Frauenberg und am Aschenberg. (Die Speicherkapazität entspricht rd. 100.000 150-Liter-Badewannen.)
  • Das Rohrnetz der OsthessenNetz GmbH ist 850 Kilometer lang.
  • Im Jahr 2018 hat die RhönEnergie Fulda rd. 5 Millionen m³ Trinkwasser an ihre Kunden abgeben (alle Wasserwerke zusammen).

Foto: Verlegung von neuen Wasserrohren im Zuge der Teilsanierung der Rhönleitung (Außendurchmesser 315 mm). Foto RhönEnergie Fulda / Uli Mayer

Auszeichnungen für die Sparten Strom, Erdgas und Trinkwasser

Eine gute Nachricht für die Kunden der RhönEnergie Fulda: Das unabhängige Energieverbraucherportal hat das Unternehmen in seinem lokalen Versorgungsgebiet erneut zum TOP-Lokalversorger* gekürt. Das Gütesiegel bescheinigt ausgezeichnete Ergebnisse in wichtigen Bereichen wie Qualität, Nachhaltigkeit und Service.

Wie bereits in den Vorjahren erhält die RhönEnergie Fulda das Qualitätssiegel gleich für drei Sparten: Strom, Erdgas und Trinkwasser. „Die neuerliche Auszeichnung bestätigt uns darin, unsere kundenorientierte Ausrichtung konsequent weiterzuverfolgen“, erklärt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Besonders freuen wir uns, dass uns damit neben einem fairen Preis-Leistungsverhältnis auch ein guter Kundenservice sowie ein starkes Engagement für die Umwelt und die Region bescheinigt werden.“

Ausgezeichnete Angebote

Das unabhängige Energieverbraucherportal vergibt die Auszeichnung „TOP-Lokalversorger“ seit 2008. In dem Auswahlprozess werden der Energiepreis und die Preiskomponenten – beispielsweise faire Tarifbedingungen – ebenso bewertet wie etwa Ökologie, Service, regionales Engagement, Transparenz, Datenschutz und Zukunftsorientierung.

Für die Sparte Strom wird die RhönEnergie Fulda nun bereits das achte Jahr in Folge prämiert. Das Qualitätssiegel für Erdgas erhält der Versorger schon zum vierten Mal ohne Unterbrechung. Das Qualitätssiegel für den Bereich Trinkwasser wurde erst 2015 eingeführt. Seither erfüllt die RhönEnergie Fulda auch hier die strengen Kriterien.

Vertriebsleiter Klaus Moll führt die regelmäßige Top-Platzierung wesentlich auf die Tarifstruktur zurück: „Unsere marktgerechten Tarife sind auf den Bedarf unserer Kunden zugeschnitten“, betont er. „Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Kunden die Flexibilität in der Tarifauswahl schätzen.“ Der Leiter des Privatkundenvertriebs, Christoph Hau, ergänzt: „Reges Interesse finden unsere neuen Tarife RhönStrom ÖkoRegio und RhönGas ÖkoRegio. Wer sich dafür entscheidet, hilft mit einem kleinen Beitrag beim Aufbau eines Fonds, aus dem nachhaltige Energie-Projekte in der Region gefördert werden. Das ist ein lokaler Beitrag zur Energiewende.“

Auf den Internetseiten der RhönEnergie Fulda können sich Interessierte einen Überblick über das zum Jahresbeginn optimierte Tarifangebot machen. www.re-fd.de

*) Die Auszeichnung gilt für das Jahr 2019 und bezieht sich auf das lokale Versorgungsgebiet der RhönEnergie Fulda GmbH. Dieses Gebiet umfasst die Postleitzahlen: 36037, 36039, 36041, 36043, 36093, 36100, 36103, 36115, 36119, 36124, 36129, 36132, 36137, 36145, 36148, 36151, 36154, 36157, 36160, 36163, 36166, 36167, 36169, 36277, 36282, 36284, 36364, 36381, 36391, 36396, 36399, 63628, 97791.

Ein lokaler Beitrag zum Klimaschutz

An allen Standorten der Hochstift-Brauerei kommt Öko-Strom zum Einsatz. Denn dem Unternehmen ist Nachhaltigkeit sehr wichtig. Energie-Partner ist dabei die RhönEnergie Fulda, die eng mit dem renommierten Grüner Strom Label e.V.  kooperiert. In Anerkennung des Engagements für den Klimaschutz übergab nun Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, der Brauerei-Gruppe für vier Standorte das Zertifikat mit dem Grüner Strom-Label.

Für die Standorte Fulda, Lauterbach, Alsfeld und Motten bezieht Hochstift Öko-Strom, der nach dem strengen Grüner Strom-Standard zertifiziert ist. Darüber hinaus hat das Unternehmen kürzlich in Fulda und Lauterbach Photovoltaik-Anlagen installiert, die Sonnenstrom erzeugen, der bekanntlich ebenfalls als Öko-Strom gilt. Zuvor hatte Hochstift bereits am Standort Motten mit PV-Anlagen positive Erfahrungen gemacht. So kann das Unternehmen einen Teil seines Strombedarfs klimaschonend selbst decken.  

Gelebte Verantwortung

„Die Energiewende beginnt auf lokaler Ebene“, unterstreicht Martin Heun. „Als zukunftsgerichteter Energieversorger freuen wir uns über Kunden wie Hochstift, die konsequent auf Öko-Strom setzen – und das sogar auf mehreren Ebenen.“ Die Zertifikate mit Grüner Strom-Label für die vier Standorte, so Heun, sollen Mitarbeitern und Besuchern der Brauhäuser zeigen, dass das Unternehmen einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leistet.

„Wer nach dem strengen deutschen Reinheitsgebot Bier braut, sollte auch in Sachen Umwelt- und Klimaschutz eine weiße Weste habe“, sagt Ulrich Klesper, Geschäftsführer der Hochstiftliches Brauhaus Fulda GmbH. „So können wir den Freunden unserer Biere Reinheit in Vollendung bieten.“ 

Dank der Verwendung von Öko-Strom spart Hochstift an den belieferten Standorten pro Jahr rund 1.200 Tonnen CO2. Das entspricht dem Klimaschutz-Effekt von 60.000 Bäumen.

Zwei starke Partner

Die RhönEnergie Fulda GmbH hat in ihrem Portfolio sowohl Öko-Strom (RhönStrom ÖkoRegio) als auch Öko-Erdgas (RhönGas ÖkoRegio). Kunden, die sich für einen der beiden Tarife entscheiden, zahlen mit jeder verbrauchten Kilowattstunde einen kleinen Betrag in einen Fonds. Daraus werden in Abstimmung mit dem Grüner Strom Label e.V. nachhaltige Projekte in der Region finanziert.

Die Hochstiftliches Brauhaus Fulda GmbH ist ein Familienunternehmen mit langer Tradition. Es kann stolz auf seine über 160 Jahre alte Geschichte zurückschauen und ist damit eines der ältesten Unternehmen Fuldas. Das Hochstift Pils, so das Unternehmen, sei seit Jahrzehnten das identitätsstiftende Bier im Fuldaer Land. Gemeinsam mit den Schwesterbrauereien, der Will Bräu im unterfränkischen Motten, der Vogelsberger Landbrauereien in Lauterbach und der Eschweger Klosterbrauerei hat das Unternehmen sich der Bewahrung der heimatlichen Bierkultur verschrieben.

Getreu dem Motto „Aus der Region, für die Region“ ist Hochstift seit vielen Jahren Energiekunde der RhönEnergie Fulda.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte.

Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden wie NABU und BUND getragen werden. www.gruenerstromlabel.de

Raustauschwochen der RhönEnergie Fulda

In deutschen Heizungskellern stehen zigtausend veraltete Heizungen. Das ist schlecht für das Klima und kostet die Betreiber viel Geld. Mit den „Raustauschwochen“ wird dieses Problem offensiv angegangen. Wer seine alte, ineffiziente Heizung gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung tauscht, sichert sich attraktive materielle Vorteile. Davon haben deutschlandweit bereits zahlreiche Hausbesitzer profitiert, auch im Netzgebiet der RhönEnergie Fulda. Jetzt ist die diesjährige Runde der Modernisierungsaktion angelaufen.

Am 13. März 2019 fiel in Frankfurt/Main auf der ISH, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima, der Startschuss. Über 60 Unternehmen aus acht Bundesländern wollen Hausbesitzer dazu motivieren, ihre alte Heizung gegen ein modernes Erdgas-Brennwertgerät (r)auszutauschen. Auch die RhönEnergie Fulda GmbH beteiligt sich an der Aktion.

„In den Heizungskellern schlummert ein enormes Potenzial für den Klimaschutz. Denn ein erheblicher Teil der deutschen Heizungen ist veraltet und arbeitet ineffizient“, erläutert Christoph Hau, Abteilungsleiter Privatkunden der RhönEnergie Fulda. „Mit den Raustauschwochen ermuntern wir Hausbesitzer zu handeln. Denn alte Heizkessel belasten nicht nur den Geldbeutel, sondern mit ihren Emissionen ebenfalls die Umwelt. Das geht auch anders.“

Für Hausbesitzer und Modernisierer

Übergeordnetes Ziel der „Raustauschwochen“ ist es, die energetische Modernisierung und vor allem den Heizungstausch ins Bewusstsein der Hausbesitzer zu rücken. Neben vielen regionalen Stadtwerken und Energieversorgern beteiligen sich auch namhafte Heizgeräte-Hersteller an der Aktion, die bis zum 31. Oktober 2019 läuft.

Individuelle Fördermittelberatung

Modernisierer profitieren während der „Raustauschwochen“ in mehrfacher Hinsicht. Fast jeder Heizungstausch wird mit einer Prämie in Höhe von 200 Euro belohnt. In vielen Fällen sind zudem  die KfW-Förderprogramme und das Programm RhönKlima Bonus 2020 interessant. Im Rahmen einer individuellen Fördermittelberatung unterstützen die Experten der RhönEnergie Fulda die „Raustauscher“ dabei, die für sie beste Lösung zu finden. Dieser Service wird gerne in Anspruch genommen.

„Effiziente und bezahlbare Heiztechnologien wie zum Beispiel die Erdgas-Brennwerttechnik spielen in der Sanierung bestehender Gebäude eine wichtige Rolle“, erklärt Stefan Hauke, stellv. Abteilungsleiter im Privatkundenvertrieb der RhönEnergie Fulda. „Denn mit emissionsarmen Erdgas-Heizsystemen lassen sich unzählige Tonnen CO2 einsparen. Gleichzeitig können Modernisierer ihre Energiekosten langfristig senken. Das ist ein doppelter Gewinn.

Positive Umweltbilanz

Ins Leben gerufen hat die erfolgreiche Aktion im Jahre 2017 die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS und der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz. Insgesamt wurden in allen teilnehmenden Aktionsgebieten in den vergangenen zwei Jahren über 11.000 Heizkessel ausgetauscht. Über die Lebensdauer der neuen Heizungen können mehr als 700.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das sind jährlich mehr als 35.000 Tonnen CO2, was dem Ausstoß von mehr als 25.000 VW Golf entspricht. Im Netzgebiet der RhönEnergie Fulda wurden 2017 und 2018 über 200 Raustauschwochen-Aktionen beantragt.

Interessierte werden von den erfahrenen Experten der RhönEnergie Fulda ausführlich beraten.
Weitere Informationen zu den Vorteilen der Aktion unter www.re-fd.de/unternehmen/raustauschwochen   

Bild:
Heizungsmodernisierung, Quelle: Zukunft Erdgas

Aktuelle Pressemitteilungen

Zwei neue Ladesäulen auf dem Firmengelände in Uttrichshausen

Das Netz der Ladestationen für Elektrofahrzeuge wird auch im Landkreis Fulda immer dichter. Jetzt gibt es zwei neue Ladesäulen in Kalbach-Uttrichshausen – installiert auf dem Gelände des Fertighaus-Herstellers RENSCH-HAUS. Bei der symbolischen Übergabe bekannten sich die Geschäftsführer beider Unternehmen zur E-Mobilität.

Die Zahl der Kunden, die mit dem E-Auto nach Uttrichshausen kommen, um die Musterhäuser zu besichtigen, habe ständig zugenommen, berichtet Geschäftsführer Martin Rensch. Auch einige seiner Mitarbeiter seien bereits auf reine E-Autos oder Hybrid-Fahrzeuge umgestiegen. Das Unternehmen wolle dies unterstützen. RENSCH-HAUS sei am Markt für seine Innovationsbereitschaft bekannt.

Martin Rensch: „Als innovativer Hersteller von Holzfertighäusern mit über 140 Jahren Bauerfahrung liegt uns der Klimaschutz traditionell am Herzen. Darum freuen wir uns sehr über die Inbetriebnahme der beiden Ladesäulen auf unserem Firmengelände. Sowohl unseren Kunden als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir somit ab sofort eine Lademöglichkeit bieten. Die RhönEnergie war uns dabei ein guter technischer Partner.“

Auch Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, gab seiner Zufriedenheit über die Erweiterung des regionalen E-Tankstellen-Netzes Ausdruck: „Unser Unternehmen macht sich seit vielen Jahren für die E-Mobilität stark. Wir unterstützen unsere Kunden auf allen Ebenen. Wenn dann so große und bekannte Unternehmen wie RENSCH-HAUS Flagge zeigen, hat das natürlich eine Signalwirkung. Hervorzuheben ist in diesem Fall, dass die Ladesäulen nicht nur für Kunden und Mitarbeiter gedacht sind, sondern auch Dritten zur Verfügung stehen.“

Die RhönEnergie Fulda hat ihren Kunden RENSCH-HAUS von der Planungsphase über die technische Umsetzung bis zur Inbetriebnahme umfassend unterstützt. Die neuen Ladesäulen sind in allen gängigen Verzeichnissen erfasst und dürften zukünftig auch von E-Mobilisten in Anspruch genommen werden, die auf der nahen Autobahn A7 unterwegs sind.

Lokaler Beitrag zur Energiewende

Die Experten der RhönEnergie Fulda installierten auf dem Firmengelände zwei Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten und einer Leistung von bis zu 22kW. „In diesem Fall, wie auch in vielen anderen, sind wir als Energieversorger der Betreiber der Ladetechnik und unterstützen RENSCH-HAUS auch bei den Abrechnungen“, erläuterte Christoph Hau, stellvertretender Bereichsleiter Energiewirtschaft der RhönEnergie Fulda. Dieses „Rundum-soglos-Paket“ habe sich in jahrelanger Praxis sehr bewährt.

Volker Böse, der für RENSCH-HAUS zuständige Key-Account-Manager der RhönEnergie Fulda, unterstrich die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit des erfolgreichen Fertighaus-Herstellers mit seinem Stromversorger: „Immer mehr Gewerbetreibende und Industriekunden möchten ihren Kunden einen Zusatzservice bieten. Da liegt die Firma RENSCH-HAUS genau richtig und geht hier gemeinsam mit uns einen Weg.“

Bildzeile:
Zufriedene Partner: (v. li.) Martin Heun (Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda), Dirk Wolschke und Martin Rensch (beide Geschäftsführer von RENSCH-HAUS), Key-Account-Manager Volker Böse und Christoph Hau (stellv. Bereichsleiter Energiewirtschaft der RhönEnergie Fulda).
Fotos: RENSCH-HAUS GmbH

Gewinnspiel der RhönEnergie Fulda-Gruppe

Jedes Jahr aufs Neue zeigt die RhönEnergie Fulda-Gruppe auf der Alsfelder Herbstmesse Flagge. So auch im September 2019. Am Stand des regionalen Energieversorgers konnten die Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen. Bei der Verlosung zog die Glücksfee eine Adresse aus Fulda. So gewann Julia Kühn ein Apple iPad. 

Bei der Preisübergabe in der neuen Zentrale der RhönEnergie Fulda am Löhertor dankte der Bereichsleiter Energiewirtschaft, Klaus Moll, der Fuldaerin für die Teilnahme an dem Gewinnspiel und wünschte ihr viel Freude mit dem iPad.

Julia Kühn stammt aus Fulda und absolviert derzeit in einem hiesigen Hotel eine Ausbildung zur Kauffrau für Betriebsmanagement. Sie sei zum ersten Mal auf der Alsfelder Herbstmesse gewesen. Als Stromkundin der RhönEnergie Fulda habe sie der Stand des regionalen Energieversorgers interessiert und so sei sie auf das Gewinnspiel aufmerksam geworden, erzählt sie. Die Teilnahme hat sich für sie auf jeden Fall gelohnt: Zum ersten Mal im Leben hat Julia Kühn einen wertigen Sachpreis gewonnen.

Foto: RhönEnergie Fulda/Daniel Kleinhenz

Zweites gemeinsames Ideencamp von Hochschule und RhönEnergie Fulda

Mit viel Kreativität, hoher Motivation und der Unterstützung durch erfahrene Profis lassen sich innerhalb begrenzter Zeit hervorragende Ideen entwickeln. Das zeigten Studierende der Hochschule Fulda bei der zweiten Auflage des von der RhönEnergie Fulda und der Hochschule Fulda organisierten „Ideencamps“. Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für vorgegebene Aufgaben stand im Kontext der diesjährigen „Gründerwoche Deutschland“.

Zweieinhalb Tage lang hatten 14 Studierende der Hochschule Fulda in fachbereichsübergreifenden Teams Gelegenheit, Ideen, Konzepte und Strategien zu entwickeln. Experten der jeweiligen Fachgebiete der RhönEnergie Fulda, Professoren der Hochschule, regionale Gründer sowie Experten der mergedmedia AG unterstützten die Teams mit Tipps und Anregungen.

Am Ende der Veranstaltung präsentierten die vier Teams einem Auditorium, bestehend aus interessierten Zuhörern und der Jury, ihre Ansätze. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karim Khakzar sowie die Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, hatten anschließend als Juroren die schwierige Aufgabe, die unterschiedlichen kreativen Pitches zu bewerten und einen Sieger zu küren.

Feuerwerk der Ideen

„Die in begrenzter Zeit ausgearbeiteten Konzepte haben uns auch in diesem Jahr wieder beeindruckt und wir danken den Teilnehmern für ihr tolles Engagement“, fasste Martin Heun bei der Abschlussrunde die Einschätzung der Jury zusammen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karim Khakzar pflichtete ihm bei: „Ich freue mich, dass sich auch diesmal wieder eine Gruppe hochmotivierter und begeisterungsfähiger Studierender unserer Hochschule zusammengefunden hat. Das Ideencamp zeigt, dass man mit  Lust und Kreativität in kurzer Zeit viel erreichen kann und dabei auch noch wertvolle Erfahrungen mitnimmt.“

Dr. Arnt Meyer betonte, wie schwer es gefallen sei, die im Pitch vorgetragenen Lösungsansätze in eine Rangfolge zu bringen: „Jeder Ansatz für sich war ein wertvoller Denkanstoß. Wir werden diese Impulse als Ergänzung in unseren eigenen Überlegungen einfließen lassen.“

Von der Elektromobilität bis zur Personalentwicklung

Team 1, bestehend aus Martin Altmann, Maximilian Harth und Luisa Liebermann, widmete sich der Frage wie es gelingen kann, mehr Akzeptanz in der Bevölkerung für die Elektromobilität zu erreichen. Betreut wurde das Team von Lara Heinz, Abteilung Privatkundenvertrieb der RhönEnergie Fulda.

Team 2 (Steffen Jahnel, Daniel Schlicksupp, Henning Schmalfuss und Andreas Silmann) beschäftigte sich mit dem Kundencenter und Kundenservice der RhönEnergie Fulda und zeigte Wege auf, wie man das Beratungsangebot des Energieversorgers noch attraktiver und persönlicher gestalten kann. Als Betreuerin fungierte Roswitha Krack, Abteilungsleiterin Abrechnung/Marktprozesse der RhönEnergie Fulda.

Team 3 (Leoni Albrecht, Christian Dechant, Ronja Kern und Astrid Klik) suchte nach Wegen, die Akzeptanz der neuen Kommunikationsplattform „Confluence“ zu erhöhen. Die Betreuung des Teams übernahm Renate Bergmann-Schiller, Abteilung Informationstechnik der RhönEnergie Fulda.

Team 4 (Ronja Maren Helmchen, Temidire Heil und Laura-Marie Ritter) erarbeitete Ansätze, wie man in einem Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Feedback-Kultur einführen kann, die den Beschäftigten das Gefühl gibt, gehört und einbezogen zu werden. Betreut wurde das Team von Harald Wartini, Abteilungsleiter Personalwesen der RhönEnergie Fulda.

Ein erster Platz und drei weitere Sieger

Mit ihrer durchdachten und umfangreichen Lösung sowie einer besonders professionellen Präsentation überzeugte schließlich Team 4 die Jury. Doch auch die anderen Teams lieferten derart kreativ ausgearbeitete Lösungen und Pitches, dass die Jury sich dazu entschloss, drei gleichwertige zweite Plätze zu vergeben.

„Ab dem dritten Mal wird ein Ereignis zur Tradition. Wir freuen uns schon jetzt darauf, das Ideencamp im Jahr 2020 als Tradition fortzuführen!“, schloss Martin Heun die Veranstaltung.

 

Fotos: Bildstürmer/ RhönEnergie Fulda

Erdgas stabil, moderate Erhöhung beim Strom

Zahlreiche deutsche Energieversorger erhöhen in diesen Tagen ihre Strompreise. Auch die RhönEnergie Fulda muss sich den Marktzwängen beugen. Doch gibt es für die Kunden zu Beginn der Heizperiode auch eine gute Nachricht: Die Preise für Erdgas bleiben stabil. 

Wesentlicher Preistreiber sind erneut staatliche Abgaben und Umlagen auf den Strompreis. So erhöht sich die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) im kommenden Jahr um 5,48 Prozent. Darüber hinaus steigen die Gebühren für die Durchleitung von Strom durch die Stromnetze. Das alles summiert sich.

Immer höhere Belastung durch Steuern und Abgaben

„Die Energiewende fordert ihren Preis. Die erneut steigenden staatlichen Steuern und Abgaben machen es deutlich“, kommentiert Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Diese von uns nicht beeinflussbaren Belastungen treiben die Preise in die Höhe. Gleichzeitig sind wir bei den Großhandelspreisen für Strom mit steigenden Kosten konfrontiert. Obwohl wir unsere Energie vorausschauend beschaffen, können wir nicht alle Zusatzbelastungen aus eigener Kraft ausgleichen. Wie viele andere Energieversorger  müssen wir daher unsere Strompreise zum 1. Januar 2020 anpassen.“

Moderate Anhebung

Was die Preisanpassung für die Kunden bedeutet, zeigt folgende Beispielrechnung: Kunden in der Grundversorgung mit dem Tarif RhönStrom Komfort haben einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1.874 Kilowattstunden (kWh). Die Preisanpassung zum 1. Januar 2020 in Höhe von 1,47 ct/kWh führt für sie zu einer monatlichen Mehrbelastung von 2,30 Euro (brutto).

Die Preise für Erdgas bleiben unverändert

Kunden der RhönEnergie Fulda, die mit Erdgas heizen, können aufatmen. Für ihren umweltschonenden Energieträger gibt es keine Preisanpassung. „Zwar gab es auch beim Gas Kostensteigerungen, aber die können wir auffangen. So ändert sich für unsere Erdgas-Kunden zu Jahresbeginn 2020 nichts“, erläutert Martin Heun. Er verweist darauf, dass das Unternehmen die Erdgas-Preise bereits seit 2011 stabil halten kann. 

Hintergrundinformation

Wie „an der Tankstelle“

Im Bundesdurchschnitt machen die staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen bereits rund 53 Prozent des Strompreises aus. Pro 100 Euro auf der Stromrechnung sind also derzeit 53 Euro staatlich verursacht.

Die Energiebranche fordert seit Langem den staatlichen Anteil am Strompreis endlich zu reduzieren. So könnte die Stromsteuer massiv gesenkt werden und die besondere Ausgleichsregelung zur Entlastung der im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie von Teilen der EEG-Umlage steuerfinanziert werden. Beide Maßnahmen zusammen würden nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) den Strompreis um 4,4 Cent pro Kilowattstunde senken.

RhönEnergie Fulda-Geschäftsführung berichtet dem Kommunalen Trägerausschuss

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe ist auf stabilem Kurs, wird aber zunehmend durch verschärften Wettbewerb und ordnungspolitische Vorgaben unter Druck gesetzt. So lautet die Quintessenz des Berichts der beiden Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer an die Mitglieder des Kommunalen Trägerausschusses. Das Unternehmen, das in wenigen Tagen den neuen Firmensitz am Löhertor beziehen wird, kann unter anderem mit der Steigerung der Zählpunkte im Gas und der Stabilisierung der Zählpunkte im Strom sowie einer überdurchschnittlich hohen Versorgungszuverlässigkeit punkten. Neue Service-Angebote steigern die Leistungsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe und überzeugen auch die Kunden.

Die Geschäftsführung schilderte zu Beginn eine in Summe „durchwachsene“ Bilanz des operativen Geschäftes aufgrund von externen Einflüssen: Wegen der zu warmen Witterung seien die Erdgas-Absätze insbesondere im ersten Quartal 2019 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Steuerliche Sondereffekte belasteten die Ergebnisse der Bädersparte zusätzlich.

Geschäftsentwicklung „durchwachsen“, Bilanzkennzahlen gut

Als ein Beleg für die jedoch nach wie vor hohe Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe nannte Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer unter anderem die kürzlich erfolgte Ertüchtigung des Umspannwerks Petersberger Straße mit einem Investitionsvolumen von 3,1 Millionen Euro. Der Umbau erfolgte bei laufendem Betrieb – ohne Beeinträchtigungen der Stromkunden. Meyer: „Kunden wollen zuverlässig und unterbrechungsfrei mit Energie versorgt werden. Durch Investitionen in die Verteilnetze können wir unsere überdurchschnittliche Versorgungs-zuverlässigkeit im deutschen Vergleich halten und schaffen einen nicht zu vernachlässigenden Strukturvorteil für die Region.“

Netzanschluss „wie bei Amazon“

Viele Innovationen innerhalb der Unternehmensgruppe finden auch an anderer Stelle statt: Seit einigen Monaten können Bauherren ihren Strom- oder Erdgas-Hausanschluss bequem im Internet bestellen: Wer häufig online einkauft, kennt das Prinzip: Man wählt aus, legt die Produkte in einen Warenkorb, sieht den Preis und die Modalitäten in der Übersicht und bestellt dann verbindlich per Mausklick. „Auf diese Weise können die Kunden jetzt bei der OsthessenNetz auch ihren Standard-Hausanschluss buchen“, erklärte  Meyer. „Wir nehmen dem gesamten Prozess viel Komplexität, geben aber gleichzeitig zusätzliche Services und kompakte Informationen für die Bauherren und angeschlossene Dienstleister weiter. Damit gehören wir zu den wenigen Versorgern in Deutschland, die einen solchen Service bieten.“ Mit Erfolg: Seit Juni 2019 wurden bereits 350 Hausanschlüsse online abgeschlossen.

EEG-Vergütung nur mit Eintrag im Marktstammdatenregister: Alle PV-Anlagen müssen neu gemeldet werden

Mit dem Ausbau ihrer Dienstleistungen im Bereich Fotovoltaik hat die RhönEnergie Effizienz + Service GmbH (RES) offenbar einen Nerv getroffen, wie der Sprecher der Geschäftsführung, Martin Heun, berichtete. Gerade der Eintrag in das Marktstammdatenregister werde viel nachgefragt, weil die Folgen gravierend sein können: „Nicht registrierte PV-Anlagen erhalten nach Fristablauf so lange keine EEG-Einspeisevergütung mehr, bis die Registrierung erfolgt ist“, so Heun. „Wichtig ist auch, dass frühere Register nicht übernommen werden. Deswegen muss jede Anlage neu angemeldet werden.“ Anlagen, die nach dem 31. Januar 2019 in Betrieb gegangen sind, müssen innerhalb von vier Wochen im Marktstammdatenregister gemeldet werden, für Bestandsanlagen gilt noch eine Übergangsfrist bis um 31. Januar 2021. Die RES bietet den Eintrag separat oder inklusive bei Buchung einer Serviceleistung an, etwa einer PV-Modulreinigung oder Wartung.

2020: Vorsichtiger Optimismus

„Trotz des schwierigen Marktumfelds kann die RhönEnergie Fulda-Gruppe vorsichtig optimistisch in die Zukunft sehen“, bilanziert Martin Heun. „Vorsichtig deshalb, weil die politischen Leitplanken unserer Arbeit auch weiterhin unberechenbar bleiben und damit strukturelle Risiken äußerst schwer zu prognostizieren sind. Dies zu bewältigen, bindet intern überdurchschnittlich viele Ressourcen.“ Hier vertraue er unter anderem auf ein noch stärker vernetztes Arbeiten am neuen Standort: „Auch in unruhigem Fahrwasser halten wir sicher Kurs. Das ist für unsere vielen Privat- und Gewerbekunden, die zahlreichen regionalen Partner und Lieferanten und nicht zuletzt für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Nachricht.“

Der Kundenbeirat der RhönEnergie Fulda hat sich bewährt

Die RhönEnergie Fulda legt großen Wert auf die Meinung ihrer Kunden. Deshalb hat das Unternehmen vor drei Jahren einen Kundenbeirat ins Leben gerufen, der wertvolle Impulse aus dem Blickwinkel der Verbraucher gibt. Turnusmäßig fand kürzlich eine Neuwahl statt. Jetzt wurden die ausscheidenden Mitglieder des bisherigen Beirats mit großem Dank offiziell verabschiedet.

„Für das Unternehmen ist es sehr hilfreich, aus erster Hand Kommentare und Anregungen direkt vom Kunden zu bekommen“, sagt Christoph Hau, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb. Seit der Gründung im Sommer 2016 habe das Gremium unter dem Namen „Initiative K“ viele Themen behandelt – von der Neugestaltung der Rechnung bis hin zu Kampagnen und Förderprogrammen. „Wir sind erfreut über die Offenheit des Gedankenaustauschs und wir versuchen die Sichtweisen der Kunden in unser Handeln einzubeziehen. So ist der Kundenbeirat für beide Seiten von Vorteil.“

Mitglieder aus dem gesamten Versorgungsgebiet

Gemäß der Satzung wird der 25-köpfige Kundenbeirat alle drei Jahre neu gewählt. Das stand im August an. Etliche der  bisherigen Mitglieder standen wieder zur Verfügung, aber auch neue Kandidaten stießen hinzu.

In der Abschlusssitzung dankte Christoph Hau den Ausscheidenden für ihren Einsatz und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. In seiner Amtszeit hatte das Gremium ganz unterschiedliche Themen auf der Tagesordnung: Sind Vertragsunterlagen gut verständlich formuliert? Decken geplante neue Serviceleistungen und Produkte die Bedürfnisse der Kunden ab? Und vieles mehr.

Der Kundenbeirat tagt regulär dreimal im Jahr. Jeder Teilnehmer kann seine persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen einbringen. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder exklusive Einblicke in die Welt der Energie sowie der Trinkwasserversorgung und empfinden dies nach eigenem Bekunden als Bereicherung. Die dreijährige Mitgliedschaft ist ehrenamtlich. Der neue Kundenbeirat wird erstmals im November 2019 zusammentreten.

Bild: Gute Arbeit: Der scheidende Kundenbeirat am Ende seiner Amtszeit (nicht ganz vollständig). Foto: RhönEnergie Fulda / Thorsten Lenz

Gute Arbeit: Der scheidende Kundenbeirat am Ende seiner Amtszeit (nicht ganz vollständig).
Foto: RhönEnergie Fulda / Thorsten Lenz

Neue Wärme-Erzeugungsanlage für die Bio-Erdgas-Prduktion

Die Bio-Erdgas-Anlage der RhönEnergie Fulda-Gruppe in Kleinlüder gilt deutschlandweit als Leuchtturmprojekt.  In hoch effizienten Prozessen werden hier organische Abfallprodukte zu wertvoller Energie veredelt. Jetzt geht die Biothan GmbH, eine Tochter der RhönEnergie Fulda, einen weiteren Schritt: Zur Bereitstellung der benötigten Prozesswärme wird eine neue Wärme-Erzeugungsanlage in Betrieb genommen, die das Abfallprodukt Schwachgas einsetzt. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Biogas entsteht durch Fermentation des eingesetzten organischen Materials. Im Fall der Biothan handelt es sich dabei im Wesentlichen um Lebensmittelabfälle, die Inhalte der braunen Tonne sowie Gülle. Milliarden von Mikroben zersetzen das Material. Dabei entsteht Gas, das anschließend in einem aufwendigen Verfahren zu Bio-Erdgas veredelt wird.

Die Mikroben brauchen ein Milieu von 37-38° C. Die benötigte Wärme ist auf dem Finkenberg bislang mit einer Holzhackschnitzel-Anlage erzeugt worden. Das wertvolle eigene Produkt, Bio-Erdgas, ist nach Auffassung der Geschäftsführung für solche Zwecke zu schade.

Uwe Sauerwein, Geschäftsführer der Biothan GmbH, erläutert den jetzt beschrittenen neuen Weg: „Bei jeder Biogas-Produktion entsteht prozessbedingt Schwachgas, das üblicherweise wegen seines geringeren Heizwerts abgefackelt wird. Seit langem haben wir bei der Biothan einen Weg gesucht, dieses Schwachgas noch stärker zur Wärmeproduktion nutzen zu können – und jetzt ist es uns gelungen.“

Mit technischer Unterstützung der e-flox GmbH kann nun bei der Wärmeerzeugung in hohem Umfang Schwachgas eingesetzt werden – ein Spezialbrenner macht es möglich. „Dank dieser Innovation verwenden wir zukünftig einen Energieträger, den wir bislang nur bedingt nutzen konnten und brauchen nur noch in geringem Umfang Zusatzbrennstoffe“, erläutert Biothan-Betriebsleiter Christoph Bien.

Die Verlagerung auf den vor Ort ohnehin anfallenden Energieträger Schwachgas führt zu erheblichen jährlichen Einsparungen. „Ich bin stolz darauf, was unser Team und ihre externen Partner in Sachen Wärmeerzeugung erreicht haben“, betont Martin Heun. Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Das Motto bestmögliche Verwertung wird in den Prozessstufen auf dem Finkenberg groß geschrieben – nun auch in der Wärmeerzeugung. Damit werden wir unserem Ruf als Leuchtturmprojekt einmal mehr gerecht. Und dass wir dabei gleichzeitig die Betriebskosten deutlich reduzieren, freut uns natürlich.“

Die ohne öffentliche Zuschüsse erbaute Biothan-Anlage schreibt seit 2017 schwarze Zahlen. Der Innovationssprung in der Wärmeerzeugung trägt nach Auffassung der Geschäftsführung dazu bei, die Wirtschaftlichkeit der Anlage weiter zu erhöhen.       

Starten symbolisch die Anlage: (v.re.) Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, Uwe Sauerwein, Geschäftsführer der Biothan GmbH, Dr. Dieter Uhlig, e-flox Systeme für Energietechnik und Werner Dietrich, Bürgermeister der Gemeinde Großenlüder. 
Foto: RhönEnergie Fulda / Uli Mayer

32 junge Menschen haben am 1. August eine Ausbildung bei der RhönEnergie Fulda-Gruppe begonnen. Für den regionalen Versorger hat die Ausbildung einen hohen Stellenwert. Um den Auszubildenden, Fachoberschul-Praktikanten (FOS) und Studierenden in Dualen Bachelor-Studiengängen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, gibt es in den ersten Tagen ein umfangreiches Einführungsprogramm. Begleitet werden die Berufsstarter ebenso von Paten aus dem Unternehmen.

Interessenten für das Ausbildungsjahr 2020 können sich jetzt schon informieren und bewerben unter: www.re-fd.de/unternehmen/karriere/ausbildung

Ausbildungsstart bei der RhönEnergie Fulda-Gruppe 2019: Auszubildende gemeinsam mit Ihren Ausbildern
Foto: RhönEnergie Fulda / Natascha Oldenburg

Tag der E-Mobilität auf Point Alpha - nur noch wenige Aussteller-Plätze frei

Im Zuge der Aktion „eMoR – Elektromobilität in der Rhön“ findet in diesem Jahr zum dritten Mal ein „Tag der E-Mobilität“ statt, diesmal am 1. September 2019 von 11:00 bis 18:00 Uhr. Austragungsort ist das ehemalige US-Camp Point-Alpha an der einstigen deutsch-deutschen Grenze. Erneut werden zahlreiche Anbieter von Produkten und Dienstleistungen rund um die Elektromobilität vertreten sein. Die regionalen Veranstalter der Aktion weisen darauf hin, dass sich weitere interessierte Aussteller rasch anmelden mögen, da nur noch wenige Standplätze vergeben werden können.

Besucher-Magneten bei den eMoR-Veranstaltungen sind natürlich E-Fahrzeuge wie Pkw, Motorräder und E-Bikes, sowie Spezialfahrzeuge wie Krankenstühle oder Kleinbagger. Auch Ladestationen, wie die RhönEnergie Fulda sie installiert und betreibt, sind zu besichtigen. Viele Besucher nehmen gerne die Gelegenheit wahr, sich mit den anwesenden Experten auszutauschen und auf Vorträgen im Rahmenprogramm ihr Wissen zu vertiefen.

Aussteller, die den Aktionstag nutzen möchten, um Ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren, wenden sich bitte an die Gemeindeverwaltung Rasdorf (Tel. 06651 96010) oder den Verein Natur- und Lebensraum Rhön (06654 96120).

Geschäftsführer berichten dem kommunalen Trägerausschuss

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe sei für die Herausforderungen der Energiewende gerüstet und werde den Anforderungen ihrer Privat- und Gewerbekunden gerecht. Die Versorgungssituation in Osthessen sei überdurchschnittlich gut. Diese und viele weitere Aussagen zur Tätigkeit der Gruppe belegten die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer gegenüber den Vertretern der kommunalen Anteilseigner an Beispielen aus der Praxis. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit blickt das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft.

Die Kunden der RhönEnergie Fulda könnten darauf bauen, zuverlässig versorgt zu werden, so die Geschäftsführung. Wie der ungewöhnlich warme Sommer 2018 gezeigt habe, gelte dies auch unter erschwerten Bedingungen: Die Versorgung der rund 80.000 Menschen, die ihr Trinkwasser von der RhönEnergie Fulda-Gruppe beziehen, verlief trotz der lang anhaltenden Hitze und Trockenheit ohne Einschränkungen.  

Überdurchschnittlich gut: Die Versorgungssituation in Osthessen

Auch in der Sparte Erdgas funktioniere die Versorgung der Kunden über das rund 1.000 km lange Rohrnetz weiterhin auf sehr hohem Niveau. Gleiches gelte für die Sparte Strom. Dies zeigt eindrucksvoll der sogenannte SAIDI-Wert, der die Nicht-Verfügbarkeit von Strom in Minuten pro Jahr und Kunde angibt. Beträgt der Bundesdurchschnitt 15,14 Minuten pro Jahr, liegt er bei der RhönEnergie Fulda bei gerade einmal 4,95 Minuten. 

„Wir sind stolz darauf, unseren Kunden Jahr für Jahr aufs Neue eine so hohe Versorgungszuverlässigkeit bieten zu können“, sagt Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer. „Die fortlaufenden Investitionen in unser Netz und die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich aus.“

Ideale Kombination: Photovoltaik plus Speicher

Viele Besitzer von Photovoltaik-Anlagen hätten sich seit langem gewünscht, den von ihnen selbst erzeugten Sonnenstrom speichern zu können. Sie sehen darin einen Gewinn an Unabhängigkeit. Bereits seit einigen Jahren bietet die RhönEnergie Fulda entsprechende Batteriespeicher an. Das System Solar + Speicher stößt bei den Hausbesitzern auf reges Interesse, zumal die RhönEnergie Fulda neben dem professionellen Service von PV-Anlagen auch administrative Unterstützung bietet und für die Betreiber der PV-Anlagen z. B. den Eintrag ins Marktstammdatenregister übernimmt.  

Hohes Energiesparpotenzial: LED-Umrüstungen

Eine dynamische Entwicklung sei auch auf dem Gebiet der LED-Umrüstungen zu verzeichnen – im Innen- und im Außenbereich. LED-Leuchten verbrauchen bekanntlich deutlich weniger Strom, haben eine sehr viel längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchten und sind nicht zuletzt optimal steuerbar. Unter anderem kann man sie stufenlos dimmen, wie es in verkehrsschwachen Nachtstunden bei der öffentlichen Beleuchtung praktiziert wird. Wählt man die richtige Lichtfarbe, so sind LEDs in hohem Maße umwelt- und insektenfreundlich, was die RhönEnergie Fulda im Bereich der Straßenbeleuchtung seit langem nutzt. Wie die Geschäftsführung berichtet, entwickeln die Experten der RhönEnergie-Gruppe darüber hinaus auch für die Innenbeleuchtung, etwa von kommunalen oder gewerblich genutzten Gebäuden, energieeffiziente Konzepte und setzen diese um.

Elektromobilität: E-Bus bewährt sich

Die Elektromobilität sei laut dem Bericht der Geschäftsführung im Netzgebiet der RhönEnergie Fulda im Aufwind. Die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen steige weiter an – auch im ländlichen Raum. Angebote für die Lade-Infrastruktur bietet die RhönEnergie Fulda auch für Privat- und Gewerbekunden.

Der im vergangenen Herbst in Fulda in Dienst gestellte erste E-Bus Hessens habe sich im Alltag bewährt und auf der Linie 6 zur Hochschule mittlerweile eine Fahrleistung von rund 10.000 km erbracht. 35 Fahrer der Verkehrsbetriebe absolvierten eine entsprechende Schulung. Nach den positiven Erfahrungen hat die RhönEnergie Fulda bei der Hessenagentur sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Förderanträge gestellt: Wird ihnen stattgegeben, könnten 2020/21 in Fulda weitere E-Busse an den Start gehen, berichtet die Geschäftsführung.

Geschäftsentwicklung: Jahresergebnis über Plan

Zur wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung der RhönEnergie Fulda-Gruppe äußerten sich die beiden Geschäftsführer positiv. Trotz eines sehr schwierigen Witterungsverlaufs in 2018 hätten sich Kundenbestand und Geschäftszahlen stabil und über den Erwartungen fortentwickelt. „Obwohl wir wegen des warmen Wetters mit dem 1. Quartal 2019 nicht zufrieden sein konnten, schauen wir mit Optimismus nach vorn“, betont Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda. „Wir sind als Unternehmensgruppe gut aufgestellt und haben ein starkes, kundenorientiertes Portfolio an Tarifen und Dienstleistungen.“ www.re-fd.de

Der Kommunale Trägerausschuss

Als Energie- und Trinkwasser-Dienstleister in kommunaler Hand hält die RhönEnergie Fulda engen Kontakt zu Politik und Gesellschaft. Der Kommunale Trägerausschuss ist ein Gremium, dessen 25 Mitglieder von den kommunalen Anteilseignern (Stadt und Landkreis Fulda sowie Landkreis Hersfeld-Rotenburg) entsandt sind. Er tagt zweimal im Jahr.

LED-Leuchten  im Live-Betrieb: In ihrem Muster-Leuchtenpark in der Daimler-Benz-Straße präsentiert die RhönEnergie Fulda bei Bedarf unterschiedliche Typen energieeffizienter LED-Leuchten.
Foto: RhönEnergie Fulda

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe bittet um Vorsicht

In jüngster Zeit häufen sich in Osthessen Schäden an Strom- und anderen Versorgungsleitungen durch private Baggerarbeiten auf Privatgrundstücken. Die OsthessenNetz GmbH, das für die Netz-Infrastruktur verantwortliche Tochterunternehmen der RhönEnergie Fulda, bittet in diesem Zusammenhang um erhöhte Vorsicht und Umsicht.

Wer aufgrund selbst durchgeführter oder beauftragter Baggerarbeiten auf dem eigenen Grundstück in der Erde verlegte Hausanschlusskabel oder Rohrzuleitungen beschädigt, kann sich dabei selbst gefährden und muss die Reparaturkosten tragen. Zudem führen solche Schäden häufig zu lokalen Versorgungsausfällen.

Die OsthessenNetz GmbH weist darauf hin, dass vor allen Tiefbauarbeiten eine sogenannte Planauskunft bei den Versorgungsnetzbetreibern eingeholt werden muss. So kann man genau ersehen, wo auf dem Grundstück welche Versorgungsleitungen liegen.

Zu diesem Zweck hält die OsthessenNetz GmbH auf ihrem GeoPortal eine Online-Planauskunft mit genauen Informationen zu ihren Versorgungsleitungen bereit.  So können sich auch Privatpersonen rund um die Uhr ganz einfach und kostenlos ein Bild verschaffen und so Schäden vermeiden. Bauherren, Tiefbaufirmen und Baggerfahrer werden im eigenen Interesse gebeten, diesen Service zu nutzen!

Zum GeoPortal gelangt man über den folgenden Link: www.osthessennetz.de/planauskunft 

Kurzer Weg zur Information: Per Smartphone kommt man mit wenigen Klicks zur Online Planauskunft über das GeoPortal des regionalen Netzbetreibers. Wer im Bilde ist, vermeidet Schäden.

Interessante Einblicke in die Welt der Energie

Die RhönEnergie Fulda legt großen Wert auf die Meinung ihrer Kunden. Deshalb hat das Unternehmen vor drei Jahren einen Kundenbeirat ins Leben gerufen, der wertvolle Impulse aus dem Blickwinkel der Verbraucher gibt. Turnusmäßig findet jetzt eine Neuwahl statt. Kundinnen und Kunden, die sich für das spannende Themenfeld „Energie“ interessieren, können sich bis zum 30. Juni 2019 als Kandidaten bewerben. 

„Für das Unternehmens ist es sehr hilfreich, aus erster Hand Kommentare und Anregungen direkt vom Kunden zu bekommen“, sagt Christoph Hau, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb. Seit der Gründung im Sommer 2016 habe das Gremium viele  unterschiedliche Themen behandelt – von der Neugestaltung der Rechnung bis hin zu Zielsetzungen von Kampagnen und Förderprogrammen. „Wir sind erfreut über die Offenheit des Gedankenaustauschs und wir versuchen die Sichtweisen der Kunden in unser Handeln einzubeziehen. So ist der Kundenbeirat für beide Seiten von Vorteil.“

Gemäß der Satzung wird der 25-köpfige Kundenbeirat alle drei Jahre neu gewählt. Viele der  bisherigen Mitglieder stehen wieder zur Verfügung, aber auch neue Kandidaten haben eine Chance. Interessenten brauchen lediglich ein Kontaktformular auszufüllen. Ein Gremium des Unternehmens wählt die Kandidaten dann so aus, dass sie von Alter, Beruf und Wohnort ein möglichst breites Spektrum abdecken. „Ausdrücklich ermuntern wir auch jüngere Kunden, bei uns mitzumachen“, unterstreicht Hau.

Der Kundenbeirat tagt regulär dreimal im Jahr – der Aufwand ist also überschaubar. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder exklusive Einblicke in die Welt der Energie sowie der Trinkwasserversorgung und empfinden das nach eigenem Bekunden als Bereicherung. Die dreijährige Mitgliedschaft ist ehrenamtlich. Für die An- und Abfahrt zu den Sitzungen in Fulda gibt es eine Kostenerstattung.

Kontakt:

RhönEnergie Fulda
Bahnhofstraße 2
36039 Fulda

Deutschlandtreffen der Model 3-Fahrer bei der RhönEnergie Fulda  

Die Elektromobilität befindet sich im Aufwind und der Fahrzeughersteller Tesla gehört zu den Trendsettern. Aktuell findet das neue Model 3 weltweit großes Interesse. An die 100 Fahrzeuge dieses Typs geben sich am 18. Mai 2019 in Fulda ein Stelldichein: auf dem Gelände des Infozentrums der RhönEnergie Fulda, die sich in der Region für die Lade-Infrastruktur stark macht.

„Das Treffen der Model 3-Fahrer ist die erste Veranstaltung dieser Art“, unterstreicht Tesla-Fahrer und Organisator Dirk Röder. „Wegen der verkehrsgünstigen Lage der Stadt haben wir das Event bewusst nach Fulda geholt und dafür das Gelände des regionalen Energieversorgers gewählt. Von dem wissen wir, dass er starkes Interesse am Thema E-Mobilität hat.“

Das seit Februar erhältliche Model 3 verzeichnet weltweit hohe Zulassungszahlen. Über 100 stolze Besitzer des E-Fahrzeugs mit bis zu 487 PS sowie viele weitere E-Mobilisten aus allen Teilen Deutschlands werden zu dem Freundschaftstreffen erwartet. Neben Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit anderen Tesla-Fahrern wird den Teilnehmern der Veranstaltung im Infozentrum der RhönEnergie Fulda ein Vortragsprogramm geboten. Themen sind u. a. der Kauf eines Tesla als Gebrauchtwagen und die zentrale Bedeutung der Lade-Infrastruktur beim weiteren Ausbau der E-Mobilität. 

„Zaungäste“ willkommen

Das Freundschaftstreffen der Tesla-Fahrer ist nicht etwa als geschlossene Veranstaltung ausgelegt, sondern steht Gästen ausdrücklich offen. Röder: „Wir wissen, dass viele Autofreunde von den Modellen dieser Marke fasziniert sind und rechnen deshalb mit zahlreichen Gästen. Auf dem Gelände der RhönEnergie Fulda in der Frankfurter Straße 6 können die Besucher viele Dutzend Fahrzeuge der Marke in Augenschein nehmen und sich gleichzeitig von Experten informieren lassen. Als weiteres Highlight wird ein Tesla Model S Ranger ausgestellt.“

Die Veranstaltung am 18. Mai beginnt um 12:00 Uhr. Der erste Vortrag findet um 14:00 Uhr statt. Es referiert Christoph Hau, Leiter Privatkundenvertrieb der RhönEnergie Fulda, zum Thema Lade-Infrastruktur. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Ende der Veranstaltung: 18:00 Uhr. Veranstalter ist der youtuber „Model3GER“, Dirk Röder.

Vorträge:

- 14:15 Uhr: Christoph Hau “Zur Ladeinfrastruktur in Osthessen”

- 14:45 Uhr: Michael Schmidt “Vorstellung E-Cannonball”

- 15:15 Uhr: Ove Kröger “Gebrauchtwagenkauf Tesla”

- 15:45 Uhr: Tesla Model 3 - Game Changer

Weitere Informationen

https://re-fd.de/unternehmen/elektromobilitaet/ladestationen-e-auto

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCwWywgs5YJsI0gMgjdecpYA 

Foto:
Als regionaler Energieversorger baut die RhönEnergie Fulda das Netz der E-Tankstellen kontinuierlich aus. Fotos: RhönEnergie Fulda

Offizielle Fotos des Tesla Model 3 finden Sie unter https://ts.la/TeslaPressKit

RhönEnergie Fulda übergibt Sponsoring-Urkunden

Erneut unterstützt die RhönEnergie Fulda heimische Vereine bei ihren Projekten. Zum Abschluss der diesjährigen Runde der Aktion Mein Versorger – mein Verein übergaben die Geschäftsführer des regionalen Versorgers, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, 25 heimischen Vereinen Sponsoring-Zusagen in Höhe von jeweils 4.000 Euro. Zuvor hatten sich die Gewinner zusammen mit mehreren Dutzend weiteren Bewerbern erfolgreich einem öffentlichen Online-Voting gestellt.

65 Vereine hatten sich auf der Aktionsplattform registrieren lassen und ein Projekt benannt, wofür sie das Sponsoring einsetzen würden. Das Spektrum der Kandidaten war breit: Neben 26 Sportvereinen gab es Bewerber aus den Kategorien Soziales (19), Kultur (16),  Umwelt (3) und Bildung (1). Die geografische Heimat der Akteure reichte von Alsfeld bis Motten und von Eiterfeld bis Flieden. Die Mehrheit der Bewerbungen stammte aus dem Landkreis Fulda, gefolgt vom Vogelsbergkreis, dem Main-Kinzig-Kreis und dem Landkreis Bad Kissingen.

Rege Teilnahme am Voting

Während der Voting-Phase im März 2019 wurden über 73.000 gültige Stimmen abgegeben. Gewinner waren die 25 Vereine mit den meisten Stimmen. Diese kamen von Mitgliedern und Freunden der Vereine, zum anderen aber von Menschen, die das jeweilige Projekt unterstützen wollten, aber keinen unmittelbaren Bezug zum Verein haben.

Im Rahmen einer Feier im Info-Zentrum der RhönEnergie Fulda in der Frankfurter Straße erhielten die Vertreter der Vereine aus der Hand der Geschäftsführer jeweils eine Siegerurkunde, verbunden mit guten Wünschen für das eingereichte Projekt. 

Anerkennende Worte von Landrat Bernd Woide

Das Spektrum der 25 im Info-Zentrum der RhönEnergie Fulda versammelten Vereine sei ein eindrucksvoller Querschnitt des vitalen Vereinslebens im Landkreis Fulda und angrenzenden Gebieten, betont Landrat Bernd Woide. „Die Vereine sind uns sehr wichtig und alles, was das Vereinsleben stärkt, ist willkommen. In diesem Sinne danke ich der RhönEnergie Fulda für ihre Aktion Mein Versorger – mein Verein. Damit unterstreicht das Unternehmen nachdrücklich seine Verbundenheit mit den Menschen in seinem Netzgebiet.“

„Als in dieser Region verwurzeltes Unternehmen wissen wir, dass heimischen Vereine in ihrem Einzugsbereich maßgeblich die Lebensqualität bereichern und den sozialen Zusammenhalt stärken“, sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH. „Mit unserem Sponsoring wollen wir die Vereinslandschaft in unserem Netzgebiet fördern – und das mit ganz klaren, transparenten Spielregeln. Die positive Resonanz darauf sehen wir als Bestätigung.“ 

www.re-fd.de/mein-verein 

Eine Liste mit Beschreibungen der Projekte der Gewinner-Vereine findet sich unter: voting.re-fd.de/bestenliste/

„Mein Versorger – mein Verein“: Die RhönEnergie Fulda unterstützt Vereine der Region mit insgesamt 100.000 Euro. Am Mittwoch übergaben die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer die Sponsoring-Urkunden an Vertreter der 25 Gewinner-Vereine.
Foto: RhönEnergie Fulda / Uli Mayer

Archiv 2018

Glück gehabt im Gewinnspiel der RhönEnergie Fulda-Gruppe

Jedes Jahr aufs Neue zeigt die RhönEnergie Fulda-Gruppe auf der Alsfelder Herbstmesse Flagge - auch in diesem November. Wie immer konnten die Besucher am Stand des regionalen Energieversorgers an einem Gewinnspiel teilnehmen. Bei der Verlosung zog die Glücksfee eine Adresse aus Alsfeld: So wurde die gebürtige Alsfelderin Barbara Huth Gewinnerin eines Apple iPad. 

Bei der Preisübergabe in der Zentrale der RhönEnergie Fulda ließ sich die Gewinnerin von ihrem Lebensgefährten Eckmar Walden vertreten. Der gab seiner Freude über den Preis Ausdruck, denn im gemeinsamen Haushalt gibt es bislang kein Tablet-Gerät.

Fast wie ein Weihnachtsgeschenk: Eckmar Walden (rechts) freut sich über das iPad, das er von Stefan Hauke, stellv. Leiter Privatkundenvertrieb, für seine Partnerin Barbara Huth entgegennahm.
Foto: RhönEnergie Fulda / Daniel Kleinhenz

Wichtig: Ableser der Osthessennetz GmbH können sich ausweisen

In unserer Region sind vom 18. Dezember 2018 bis zum 11. Januar 2019 wieder die Ableser des Netzbetreibers unterwegs. Wie in den Vorjahren werden Strom-, Erdgas- und Trinkwasserverbrauch gemeinsam abgelesen. Die exakte Ablesung hilft dabei, eine genaue Verbrauchsabrechnung zu erstellen und für das kommende Jahr den passenden Abschlag zu ermitteln.

Die OsthessenNetz GmbH, Netzbetreiber und Tochterunternehmen der RhönEnergie Fulda, schickt für die Ablesung mehr als 300 Mitarbeiter der ifi Ingenieurbüro für Industrieanlagen GmbH durch die Region, um in allen Haushalten die Zähler abzulesen. Selbstverständlich können diese Mitarbeiter sich ausweisen und so nachweisen, dass Sie im Auftrag des Netzbetreibers unterwegs sind.

Sollte ein Kunde nicht anzutreffen sein, werfen die Mitarbeiter des Ablesedienstleisters eine Karte ein, dass sie noch einmal wiederkommen. Ist dann erneut niemand zuhause, hinterlässt der Ableser eine Karte,  auf der die Kunden ihre Zählerstände selbst eintragen können. Alternativ können die Zählerstände auch per Telefon, E-Mail oder im Internet übermittelt werden:

Internet:                      www.osthessennetz.de/zaehlerstandserfassung

E-Mail:                        jahresverbrauchsablesung [at] osthessennetz [dot] de

Telefon:                      0661 299-1480

Die Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda berichten dem kommunalen Trägerausschuss

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe stellt sich erfolgreich den Herausforderungen der Energiewende. Das belegten die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer den Vertretern des Kommunalen Trägerausschusses an Beispielen aus der Praxis. Das Spektrum der präsentierten Tätigkeitsfelder reichte von der E-Mobilität und den Erneuerbaren Energien über die Herausforderungen der Trinkwasserversorgung unter den extremen diesjährigen Wetterbedingungen bis hin zum neuen Tarif „ÖkoRegio“.

Dass die RhönEnergie Fulda-Gruppe in Sachen Elektromobilität ganz vorn dabei ist, zeigte sich erst kürzlich bei der Jungfernfahrt des ersten E-Busses in Hessen (8. Oktober). Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir lobte bei der Gelegenheit ausdrücklich die Innovationsbereitschaft des Unternehmens.

In den vergangenen Jahren hat die Gruppe im Auftrag von Kommunen und Firmen im Netzgebiet zahlreiche Ladesäulen installiert. Zudem unterstützt der Energieversorger Unternehmen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie private Bauherren bei der Anbringung von Ladeboxen für E-Fahrzeuge. In Form von Pilotprojekten prüft der Versorger gegenwärtig im eigenen Fuhrpark die Praxistauglichkeit von E-Fahrzeugen.

Ökostrom auf Höchststand

Auch mit Blick auf die Erneuerbaren Energien kann die Unternehmensgruppe Erfolge vorweisen: Der für die Netz-Infrastruktur zuständige Netzbetreiber, die RhönEnergie-Tochter OsthessenNetz GmbH, hat in den letzten Jahren erfolgreich den erneuerbar erzeugten Strom einer zunehmenden Anzahl einspeisender Anlagen in sein Netz aufgenommen. Das sind vor allem PV-Anlagen, zumeist in privater Hand. Mittlerweile speisen 10.140 PV-Anlagen, 57 Windkraftanlagen sowie 38 Biomasse-Anlagen regenerativen Strom in das regionale Stromnetz ein (Stand: Okt. 2018). Rechnerisch bedeutet dies, dass der in der Region verbrauchte Strom zu 38,5 Prozent aus Ökostrom besteht – mit weiter steigender Tendenz (Bundesdurchschnitt: 36 Prozent).

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe übernimmt nicht nur den Ökostrom, den Dritte erzeugen, sondern investiert auch selbst in Erzeugungsanlagen. Dies gilt insbesondere für PV-Anlagen, die regenerativen Strom aus der Kraft der Sonne gewinnen. Unter anderem plant die RhönEnergie Erneuerbare GmbH in Großenlüder drei große Photovoltaik-Projekte mit jeweils 750kWp zu realisieren.

„Wir sehen unsere verzahnten Aktivitäten in den Bereichen der Elektromobilität und der Erneuerbaren Energien als lokale Beiträge zur Umsetzung der Energiewende“, fasst Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH, zusammen. „Wenn wir die von der Politik gesetzten ehrgeizigen Klimaziele erreichen wollen, müssen überall in Deutschland entsprechende Projekte realisiert und die dazugehörige Infrastruktur ausgebaut werden. Dafür benötigen wir langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. In unserem eigenen Netzgebiet wollen wir da als Versorger mit gutem Beispiel vorangehen.“

Neue Tarife für Engagierte: ÖkoRegio

Immer mehr Verbraucher legen Wert auf regenerative Öko-Energie. Das gilt gleichermaßen für Strom und Erdgas. Unter anderem wünschen sich die Kunden die Schonung wertvoller Ressourcen und die Vermeidung/Reduzierung klimaschädigender Emissionen. Ab Januar 2019 bietet die RhönEnergie Fulda ihren Kunden ein noch übersichtlicheres Tarif-Portfolio. Zu den Flaggschiffen gehört der neue Tarif „ÖkoRegio“, den es sowohl für Strom als auch für Erdgas gibt. Kunden, die sich für diese Tarife entscheiden, erhalten zum einen Öko-Energie (Strom zu 100 Prozent, beim Erdgas als Beimischung). Zum anderen speisen sie einen Fonds, aus dem nachhaltige Projekte in der heimischen Region gefördert werden. Das alles überwacht und garantiert der renommierte Verein Grüner Strom Label e.V. (GSL).

Wasserversorgung: Extrembedingungen gemeistert

Dank der ausgezeichneten Infrastruktur und der Erfahrung und Kompetenz des technischen Personals war die Wasserversorgung auch in diesem ungewöhnlich trockenen und langen Sommer jederzeit gewährleistet. Die Geschäftsführer berichteten, dass der Wasserverbrauch der rund 80.000 Trinkwasser-Kunden witterungsbedingt sehr hoch gewesen sei. Alle Anlagen (Quellen, Brunnen, Wasserwerke und Hochbehälter) sind jedoch fernüberwacht und unterliegen einem permanenten Monitoring, sodass die Unternehmensgruppe bei sich abzeichnenden Engpässen sofort reagiert hätte.

Zufriedenstellende Geschäftsentwicklung 2018

Zur wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung der RhönEnergie Fulda-Gruppe insgesamt äußerten sich die beiden Geschäftsführer positiv. Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen, der extremen Witterung und stark schwankender Preise an den Handelsmärkten verlaufe die Geschäftsentwicklung nach Plan. „Wir blicken mit Optimismus in die Zukunft“, betont Dr. Arnt Meyer. „Für 2019 sind wir als Unternehmensgruppe gut aufgestellt und freuen uns auf den für Ende nächsten Jahres geplanten Umzug in unsere neue Firmenzentrale am Löhertor.“

RhönEnergie Fulda hält die Gaspreise erneut stabil
Moderate Erhöhung des Strompreises ab 2019

Gute Nachrichten für alle Kunden der RhönEnergie Fulda-Gruppe, die mit Erdgas heizen: Die Preise für den umweltschonenden Energieträger bleiben auch 2019 unverändert. Seit 2011 hat das Unternehmen die Gaspreise nicht mehr erhöht. Für die Sparte Strom gilt: Aufgrund stark gestiegener Beschaffungskosten muss der Versorger die Strompreise moderat erhöhen – erstmals seit 2014.

Seit nunmehr sieben Jahren gelingt es der RhönEnergie Fulda-Gruppe ihre Erdgas-Preise stabil zu halten. Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH, betont: „Zwar sind auch beim Erdgas die Beschaffungskosten im Laufe der Jahre gestiegen und andere Versorger erhöhen deshalb auch ihre Gaspreise. Die Kunden der RhönEnergie Fulda profitieren erneut von der bewährten Beschaffungsstrategie unseres Unternehmens. Wir kaufen vorausschauend ein. So haben unsere Erdgas-Kunden 2019 weiterhin Preissicherheit.“

Neuer Tarif „ÖkoRegio“

Ab dem kommenden Jahr gibt es für Erdgaskunden der RhönEnergie Fulda den Wahltarif „RhönGas ÖkoRegio“. Wie der Name erkennen lässt, kombiniert dieser Tarif zwei Aspekte: Der Kunde erhält sein Gas mit einer zehnprozentigen Beimischung von regenerativ erzeugtem Öko-Erdgas. Es stammt aus eigener Produktion in der Biothan-Anlage in Kleinlüder, wo aus biogenen Reststoffen (braune Tonne usw.) Bio-Erdgas erzeugt wird. Gleichzeitig speisen ÖkoRegio-Kunden einen Fonds, aus dem nachhaltige Projekte in der Region gefördert werden. Der neue Tarif richtet sich an Kunden, die Wert darauf legen, Öko-Energie einzusetzen und die gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Heimatregion leisten möchten.

Anpassung im Bereich Strom

In der Stromsparte werde die RhönEnergie Fulda vom Markt zu einer Anpassung der Preise gezwungen, erläutert Heun. Wie andere Versorger auch, kauft die RhönEnergie Fulda den Strom an den Energiebörsen ein. Dort sind die Strompreise in den vergangenen zwei Jahren um etwa 50 Prozent gestiegen. „Als positive Folge unserer Beschaffungsstrategie konnte dieser Effekt zwar eingedämmt werden, dennoch können wir diese enorme Steigerung der Beschaffungskosten auf Dauer nicht allein schultern“, erläutert Heun. „Deshalb müssen wir im kommenden Jahr einen Teil der Mehrkosten an die Kunden weitergeben. Das erfordern die kaufmännische Logik und die Verantwortung für das wirtschaftliche Wohlergehen unseres Unternehmens.“

Überschaubare Belastung

Stromkunden in der Grund- und Ersatzversorgung haben im Netzgebiet einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1.735 Kilowattstunden (kWh). Für sie bedeutet die Preisanpassung im Bereich Strom Mehrkosten in Höhe von 2,12 Euro pro Monat. Im Bereich der Wahltarife fällt die Preissteigerung geringer aus. Kunden im beliebten Wahltarif „Klassik“ verbrauchen durchschnittlich 2.915 kWh Strom pro Jahr. Ab dem 1. Januar 2019 zahlen sie nun 1,67 Euro pro Monat mehr. Kunden mit aktuell laufenden Garantie-Verträgen sind nicht betroffen.

Neue übersichtliche Tarifwelt

Ab Jahresbeginn 2019 tritt bei der RhönEnergie Fulda eine noch übersichtlichere Preisstruktur in Kraft. Sie soll den Kunden erleichtern, genau den Strom- oder Erdgas-Tarif auszuwählen, der ihren Vorstellungen am besten entspricht. Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung der Tarife „RhönGas ÖkoRegio“ (s. oben) sowie „RhönStrom ÖkoRegio“.

Mehr zur neuen Tarifwelt der RhönEnergie Fulda unter: www.re-fd.de/tarife

Bild: Grafik EEX „Großhandelspreise für Strom über 50 Prozent teurer als vor zwei Jahren“ (Quelle: Energiebörse Leipzig)

Gemeinsames Ideencamp von Hochschule und RhönEnergie Fulda

Wie schnell mit hoher Motivation, einer großen Portion Gründergeist und der Unterstützung durch erfahrene Profis hervorragende Ideen entstehen können, zeigten 17 Studierende der Hochschule Fulda zum Auftakt der bundesweiten Gründerwoche: In einem von der RhönEnergie Fulda und der Hochschule Fulda gemeinsam organisierten „Ideencamp“ entwickelten sie innovative Produkte und Lösungsansätze.

Zweieinhalb Tage lang hatten 17 Studierende der Hochschule Fulda im Rahmen der Gründerwoche die Gelegenheit, gemeinsam Ideen, Konzepte und Strategien zu entwickeln. Mentoren aus der Hochschule und erfolgreiche Gründer aus der Region unterstützten sie dabei mit wertvollen Tipps und Anregungen. Experten der RhönEnergie Fulda stellten Aufgaben aus der unternehmerischen Praxis und standen den Junggründern ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Am Ende war es die Jury, die die schwerste Aufgabe hatte: Aus vier ebenso unterschiedlichen wie kreativen und innovativen Ideen mussten Hochschul-Präsident Prof. Dr. Karim Kkakzar sowie die Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda, Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, die Sieger küren: „Die ausgearbeiteten Konzepte haben die ohnehin schon hohen Erwartungen weit übertroffen“, lautete das Fazit der Jury. Letztendlich haben nur kleine Nuancen den Ausschlag gegeben und das Team Personal-Recruiting aufs Siegerpodest gehoben: Die vier jungen Herren haben eine Online-Bewerbungs-Seite entwickelt, in der man mit nur drei Klicks die richtige Stelle finden und sich ebenso schnell bewerben kann. Ganz nebenbei haben sie auch noch ein Image-Video für die RhönEnergie Fulda gedreht und weitere Werbemaßnahmen für die Personalgewinnung vorgeschlagen.

Die Jury war vom Gründergeist aller Beteiligten und dem hohen Niveau der Beiträge derart überwältigt, dass sie kurzerhand die drei weiteren Teams mit deren hervorragenden Konzepten auf den zweiten Platz gesetzt hat. „Die Netzwerfer“ etwa haben eine Social Media-Strategie mit E-Bike-Sharing und App als Sahnehäubchen entwickelt. Das Team „êHome“ präsentierte ein Rundum-Sorglos-Paket für die autarke Energieversorgung von Eigenheimen samt Solaranlage, Stromspeicher für die Nacht und Energie-Cloud für den Winter.

Bistro als kreative Lounge

Das „Team Bistro“ überzeugte die Jury mit einem Konzept für die Kantine im neuen Unternehmenssitz am Löhertor, den die RhönEnergie Fulda Ende 2019 bezieht. Als „RhönLounge“ soll, so erklärte das Gründerteam, dort ein kreativer Ort zum Verweilen entstehen, an dem die Mitarbeiter sich treffen und austauschen aber auch Energie für den Tag tanken können.

Die Teams waren bunt gemischt aus Studierenden unterschiedlicher Semester und Fachrichtungen – die meisten haben sich tatsächlich erst bei der Veranstaltung kennen gelernt. „Ich fand das sehr reizvoll“, meinte Miguel Lenero Perez-Banuet aus Mexiko. „Die Herausforderung für uns war dann, die Stärken der Einzelnen zu erkennen und zu nutzen.“ Das sei den Teams gut gelungen, meinte etwa auch Lisa Rotzer aus Augsburg: „Ich fand die Zusammensetzung der Teams super spannend und wie daraus innerhalb kürzester Zeit eine gemeinsame Dynamik entstand“, sagte sie. „Ich würde sofort wieder mitmachen!“

Auch Maximilian Harth fand das Konzept des Ideencamps überzeugend: „Es hat mir sehr viel mehr Spaß gemacht, als ich am Anfang gedacht habe“, betonte er. „Durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Mentoren und den Start-up-Unternehmern hat sich mein persönlicher Unternehmer-Spirit weiterentwickelt.“

Agiles Arbeiten

Auch die Mentoren und Fachexperten waren vom Konzept der erstmals in dieser Form angebotenen Veranstaltung überzeugt: „Das Ideencamp hat mich begeistert“, fasste Harald Wartini, Personalleiter der RhönEnergie Fulda-Gruppe die Eindrücke zusammen. „An diesen zweieinhalb Tagen durfte ich erleben, was agiles Arbeiten bedeutet. Ich war erstaunt, wie engagiert, sachbezogen und lösungsorientiert die jungen Leute zusammengearbeitet haben.“

Das sah auch Miriam Kehl, Innovationsmanagerin der RhönEnergie Fulda und Initiatorin des Ideencamps so: „Dieses Wochenende in Worte zu fassen, ist eigentlich unmöglich: So viel Power, Mut, Begeisterungsfähigkeit und Engagement – einfach nur genial!“

Ideencamp 2018 in der Hochschule Fulda.
Foto: RhönEnergie Fulda

Ein Wochenende voller Ideen, Motivation und Gründergeist erlebten die Teilnehmer des Ideencamps gemeinsam mit Mentoren, Experten und der Jury.
Foto: RhönEnergie Fulda

RhönEnergie Fulda lud zur Jungfernfahrt

Ein Meilenstein im öffentlichen Personennahverkehr in Hessen: Die RhönEnergie Fulda stellt den ersten Elektro-Bus Hessens in Dienst. Mit prominenten Gästen, darunter Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, absolvierte der hochmoderne Gelenkbus der RhönEnergie Bus GmbH seine Jungfernfahrt auf der Linie 6 vom Busbahnhof Stadtschloss zur Hochschule Fulda.

Im Zuge der Diesel-Debatte ist die Luftqualität der Innenstädte verstärkt in den Blickpunkt gerückt. Der ÖPNV soll nach dem Willen der Politik mittelfristig zunehmend elektrifiziert werden. Die RhönEnergie Fulda hat hier frühzeitig gehandelt. Unterstützt durch eine Förderung des hessischen Wirtschaftsministeriums gab die RhönEnergie Bus GmbH im letzten Sommer einen elektrischen Gelenkbus in Auftrag. Da solche Fahrzeuge noch nicht serienmäßig am Markt verfügbar sind, wurde der E-Bus für Fulda als Sonderanfertigung gebaut.

Dass sich das Warten gelohnt hat, erlebten jetzt mehrere Dutzend geladene Gäste, die genau auf jener Strecke gemeinsam eine Jungfernfahrt unternahmen, die der Bus fortan bedienen soll: Die Linie 6 aus der Innenstadt zur Hochschule Fulda. Es ist die am stärksten frequentierte Route der Verkehrsbetriebe der RhönEnergie Fulda-Gruppe.

„Als zukunftsgerichteter Energieversorger stehen wir dem Thema Elektromobilität sehr offen gegenüber – nicht nur, indem wir Lade-Infrastruktur aufbauen, sondern nun auch wegbereitend im ÖPNV“, betonte Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH. „Als das Land Hessen 2017 die Möglichkeit einer Förderung anbot, haben wir das sofort als Chance erkannt. Denn ein E-Bus ist etwa doppelt so teuer wie ein herkömmlicher Dieselbus. Wir danken Staatsminister Al-Wazir als Vertreter der Landesregierung für die Unterstützung. Es freut uns, dass er bei der heutigen Jungfernfahrt persönlich dabei ist.“

Antrieb ohne Emissionen – ein Beitrag zur Luftreinhaltung

„Die Energiewende beim Strom läuft, nun müssen wir auch die Verkehrswende anpacken“, sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Hessen hat den Anspruch, Vorreiter auf dem Weg in die gleichzeitig klimagerechte und leistungsfähige Mobilität der Zukunft zu sein. Unter anderem haben wir als erstes Bundesland ein Förderprogramm für Elektrobusse aufgelegt, für das wir jährlich 5 Mio. Euro bereitstellen. E-Busse sind gut für die Luftqualität und – wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt – auch gut fürs Klima.“ Der Minister dankte der RhönEnergie Fulda für ihr Engagement. „Wir brauchen solche Projekte. Ich bin sicher, dass andere Kommunen sehr aufmerksam beobachten werden, wie sich das Fahrzeug im Alltagseinsatz bewährt.“ Das Land beteiligt sich mit 228.000 Euro an den Anschaffungskosten.

Dass die Teilnehmer der Jungfernfahrt mit einem Fahrzeug unterwegs sein würden, welches man in jeder Hinsicht als state of the art bezeichnen kann, erläuterte vor der Abfahrt Thomas Lang, Geschäftsführer der RhönEnergie Verkehrsbetriebe. Das mit Antriebsbatterien aus Lithium-Eisenphosphat-Zellen ausgestattete Fahrzeug hat einen hohen elektrischen Wirkungsgrad, verfügt über 110 Plätze (davon 44 Sitzplätze) und kommt auf eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern – mehr als genug für innerstädtische Kurzstrecken. Der „vollbatterieelektrische“ Bus des Herstellers Sileo (Salzgitter) fährt mit 100 Prozent Ökostrom.

In knapp zehn Minuten wurden die Gäste nahezu geräuschlos vom Busbahnhof Stadtschloss zur Hochschule befördert – zur Feier des Tages direkt bis zum modernen Ensemble Bibliothek/Mensa/Student Service Center, das mit einem Architekturpreis ausgezeichnet worden ist. In einem Hörsaal fand hier der zweite Teil der Veranstaltung statt.

„Ein denkwürdiger Tag“

Als Hausherr begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar die Gäste. Er hob hervor, dass die Hochschule Fulda die Elektromobilität bereits in unterschiedlicher Weise in Forschung und Lehre zum Thema gemacht habe: „Für die Hochschule ist der neue E-Bus in mehrerer Hinsicht ein großer Gewinn. Er verbessert die unmittelbare Verbindung zwischen Stadtmitte und Campus. Darüber hinaus setzt er ein Zeichen für innovative und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte. Schließlich begleitet die Hochschule das Projekt E-Bus der RhönEnergie Fulda über ein Forschungsprojekt und nutzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Lehre.“

Als Vertreter der späteren Hauptnutzer des umweltschonenden Busses nahmen auch einige Studierende an der Feier teil. Viele andere bestaunten das futuristisch gestylte Fahrzeug vor dem Gebäude. An der Hochschule Fulda studieren derzeit rund 9.000 Studierende in einem der über 60 Studiengänge.

Als großen Tag für die Stadt bezeichnete auch Fuldas Bürgermeister Dag Wehner das Pilotprojekt zur Elektrifizierung des ÖPNV in der Stadtregion: „Dass der hessenweit erste E-Bus in Fulda eingesetzt wird, freut uns sehr. Wir danken der RhönEnergie Fulda für ihre Initiative und dem Wirtschaftsministerium für die Förderung. Aus unserer Sicht passt es sehr gut, dass die RhönEnergie Fulda mit diesem Bus zwischen dem Stadtschloss und der Hochschule verkehrt. Denn sowohl die Stadt als auch unser Energieversorger und unsere Hochschule sind innovationsfreudig und entwickeln sich dynamisch. Die Stadt als Ganzes profitiert davon. Ein stimmiges Konzept und ein denkwürdiger Tag.“

Jungfernfahrt des ersten E-Bus in Fulda. 
Foto: RhönEnergie Fulda / Burkhard Beintken

Am Busbahnhof Stadtschloss hielt Staatsminister Tarek Al-Wazir (l.) eine kurze Begrüßungsrede. Neben vielen Zuschauern und Medienvertretern lauschten auch (v. r.)   Martin Heun (Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda), Thomas Lang, Geschäftsführer der RhönEnergie Verkehrsbetriebe) und Prof. Dr. Karim Khakzar (Präsident der Hochschule Fulda).
Foto: RhönEnergie Fulda / Burkhard Beintken

Freuen sich über den Start von Hessens erstem E-Bus (v. l.): Fuldas Bürgermeister Dag Wehner, Prof. Dr. Karim Khakzar (Präsident der Hochschule Fulda), Staatsminister Tarek Al-Wazir, Martin Heun (Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda), Thomas Lang, Geschäftsführer der RhönEnergie Verkehrsbetriebe) und Markus Meysner (MdL). 
Foto: RhönEnergie Fulda / Burkhard Beintken

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