Preisgekrönte Idee: Bio-Erdgas und Dünger aus organischem Abfall

Die Biothan GmbH geht einen neuen Weg der Biomasse-Nutzung: Sie produziert aus organischen Abfällen regionaler Herkunft Bio-Erdgas und Dünger. In unserer Biothan-Anlage werden Speisereste, Abfälle aus der Lebensmittelproduktion, Gülle und organischer Hausabfall verwertet. Die auf Nachhaltigkeit ausgelegte Anlage gilt als umweltpolitisches Modell-Projekt. Die organischen Reststoffe der Anlage sind ein gefragter Dünger.

Die Biothan-Anlage:

  • Biothan kombiniert Abfallentsorgung und Energieerzeugung
  • Vereinigung von Abfallaufbereitung, Vergärung, Gasaufbereitung und Einspeisung
  • Kombinierung von Nass- und Trockenvergärung und Kompostierung
  • Einspeisung des erzeugten Bio-Erdgases in das Erdgasnetz der RhönEnergie Fulda
Logo Biothan

Vorteile von regionalem Bio-Erdgas für Umwelt und Mensch

Unser Bio-Erdgas-Tarif hat viele Vorteile:

  • Überwiegend regionale Bio-Abfälle werden zu wertvollem Erdgas
  • Nährstoffreiche Reststoffe der Vergärung kommen als Düngemittel zum Einsatz
  • Wichtiger regionaler Auftraggeber und Arbeitgeber
  • Energie aus dem, was wir wegwerfen: Unser Bio-Erdgas braucht keine landwirtschaftlichen Nutzflächen und vergärt keine nachwachsenden Rohstoffe (z. B. Raps oder Mais)
  • Kaum Geruchs- oder Lärmbelästigung durch moderne Anlagentechnologie
  • Nutzung der erzeugten Energie zu annähernd 100 % – hoher Wirkungsgrad
  • Eigenes Bio-Erdgas – weniger Abhängigkeit von importiertem Erdgas
  • Keine eigene Verteil-Infrastruktur: Das Bio-Erdgas wird direkt in das bestehende Erdgasnetz der OsthessenNetz GmbH eingespeist
RhönGas ÖkoRegio für Engagierte Privatkunden

RhönGas ÖkoRegio für Engagierte:

  • 10 % Bio-Erdgas-Beimischung
  • Förderung regionaler Umwelt-Projekte
  • Nachhaltigkeit
  • Aktiv in der Heimat

So funktioniert Biothan

Dieses Erdgas kommt aus der Biotonne: Die Biothan GmbH bereitet organische Reststoffe auf. Durch Vergärung wird Biogas erzeugt, zu Bio-Erdgas veredelt und zu fast 100 % in das Erdgasnetz eingespeist.

Keine nachwachsenden Rohstoffe, sondern organische Abfälle

Die Anlage am Finkenberg gilt als umweltpolitisches Modell, denn es werden keine nachwachsenden Rohstoffe wie Getreide oder Mais verwendet. Verwertet werden Speisereste, Abfälle aus der Lebensmittelproduktion, Gülle und biogene Hausabfälle.

Erzeugt wird hochwertiges Bio-Erdgas, das wie fossiles Erdgas verwendet und sogar getankt werden kann. Die im Prozess entstehenden Gärreste sind ein gefragter Dünger. So schließt sich der Wertstoff-Kreislauf. Kunden können das regionale Bio-Erdgas bei der RhönEnergie beziehen.

Die Innovation: Die Biothan-Anlage ist die erste in Deutschland, bei der alle Produktionsstufen in einer Hand liegen. Das Konzept zur nachhaltigen Energieerzeugung wurde mit der Auszeichnung "Ort im Land der Ideen" gewürdigt.

Was gehört alles in die Biotonne?

In unserer Biothan-Anlage werden organische Reststoffe in Energie und Kompost umgewandelt: Ein doppelter Gewinn für die Umwelt, das Klima und für Sie! Damit die Verwertung gut klappt, brauchen wir Ihre Mithilfe: Die richtige Befüllung der Biotonne schont natürliche Ressourcen und hilft dabei, unseren Bioabfall optimal zu verwerten! 

Doch wie klappt die Biomüll-Trennung: Alle organischen Abfälle, die ansonsten auf den Gartenkompost wandern, erhalten durch die Biotonne eine nachhaltige Verwertung. Die folgende Übersicht zeigt, welche organischen Reststoffe hierfür benötigt werden und was auf keinen Fall in den Biomüll gehört.

Das gehört in die Biotonne

 

Küchenabfälle:

  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Kaffeefilter und Teebeutel
  • Essensreste (nicht aus Gaststätten und Großküchen)

Gartenabfälle:

  • Baum-, Rasen- und Strauchschnitt
  • Rindenabfälle und Laub
  • Verwelkte Blumen ohne Erdanteile
  • Wildkräuter und Moos

Papier in kleinen Mengen:

  • Papiertaschentücher
  • Verschmutztes Haushaltspapier
  • Zeitungspapier zum Einwickeln von Essensresten

Sonstige organische Abfälle:

  • Topfpflanzen ohne Topf und Blumenerde
  • Nussschalen und Sägespäne (unbehandelt in haushaltsüblichen Mengen)

Dies gehört nicht in die Biotonne:

  • Verpackungen aus Glas, Metall, Kunststoff
  • Folien, Plastiktaschen und -tüten
  • Straßenkehricht, Asche und Blumenerde
  • Windeln und Staubsaugerbeutel
  • Metall und behandelte Holzabfälle
  • Kleintier- und Katzenstreu

Wichtig: Bioabfall eher nicht in biologisch abbaubaren Plastiktüten sammeln!

Auch der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) empfiehlt, dass es besser ist, den Biomüll ganz ohne Bio-Plastiktüte zu sammeln. Verwenden Sie stattdessen doch einfach eine Papiertüte. Auch etwas Küchenpapier am Boden des Abfallbehälters sorgt für eine gute Aufbewahrung der Bioabfälle. Oder Sie sammeln alles in einer normalen Plastiktüte, wobei Sie nur den Inhalt in die Biomülltonne schütten und die Plastiktüte selbst über die Gelbe Tonne entsorgen.