Geschichte der Wasserversorgung

Seit 125 Jahren bestes Trinkwasser aus der Rhön

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts versorgte sich Fuldas Bevölkerung mit Wasser aus öffentlichen Brunnen. 1888 entdeckte man das Quellgebiet Gichenbachtal, das in Ebersburg-Schmalnau mündet. Durch die sogenannte Rhönleitung wurde das Wasser über 20 Kilometer bis nach Fulda transportiert – unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung der Stadt und angrenzender Gemeinden.

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1890

… begann der Bau der Rhönleitung. Sie bringt bis heute reines Quellwasser aus dem Rhöner Gichenbachtal nach Fulda. Die ca. 20 km lange Leitung endet am Frauenberg.

1890/91

Am Fuldaer Frauenberg, dem Endpunkt der Rhönleitung, entstand ein großer Hochbehälter. Von dort aus floss das Rhöner Quellwasser zu den Kunden im Stadtgebiet.

1902

... bezog das Vorläuferunternehmen der heutigen RhönEnergie Fulda in der Frankfurter Straße ein neues Verwaltungsgebäude. Hier wurde auch die Trinkwasserversorgung koordiniert.

1905/06

Im „Katzenstollen“, der im Gichenbachtal in den Hang getrieben war, sammelte sich das Quellwasser. Von hier aus floss es bergab in die deutlich tiefer gelegene Stadt Fulda.

30er-Jahre

Mit dem Wachstum der Stadt wurde der Wasserbedarf der Bürger und des Gewerbes immer größer. Das erforderte den Ausbau der Infrastruktur. Hochbehälter wie dieser dienen als Trinkwasser-Puffer.

30er-Jahre

Wasser zu fördern und aufzubereiten ist nur die eine Seite. Das Trinkwasser muss auch zu den Kunden gelangen. Das erforderte hohe Investitionen in den Rohrleitungsbau.

1954

Oberbürgermeister Cuno Raabe bei der Einweihung des neuen Hochbehälters in Ziehers-Nord. Inzwischen kam bereits ein Teil des Fuldaer Trinkwassers aus Tiefbrunnen in der Fulda-Aue.

2011

Der Hochbehälter am Frauenberg aus dem 19. Jh. ist weiter im Einsatz. Er wurde 2011 umfassend saniert. Inzwischen erhalten allerdings nur noch Teile der Kernstadt Wasser aus der Rhön.

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Horst Noack
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