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Neubau und Renovierung: jetzt ist Ladeinfrastruktur Pflicht!

Das nun in Kraft getretene Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) ist ab sofort wirksam für Neubau- und Renovierungsprojekte ab einer bestimmten Stellplatz-Zahl. Mit dem neuen Gesetz will der Bund somit den Gebäudesektor als Hebel nutzen, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Daher verpflichtet GEIG bei größeren Neubauten und Renovierungen zum Verlegen von Schutzrohren (WG und NWG) und zur Installation von Ladepunkten (NWG). Zudem kommen im zweiten Schritt (ab 2025) Vorgaben für Ladepunkte an bestehenden Nichtwohngebäuden. Die bedeuten nichts anderes, als dass Stellflächen an Supermärkten und Schulen künftig mit Ladepunkten versehen sein sollen. 

Mit dem Gesetz sind nun für Wohn- und Nichtwohngebäude im Rahmen des Neubaus und größerer Renovierungsarbeiten unter anderem folgende Maßnahmen verpflichtend:

  • Neubau Wohngebäude (mit mehr als fünf Stellplätzen): Jeder Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden.
  • Neubau Nichtwohngebäude (mit mehr als sechs Stellplätzen): Jeder dritte Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden. Zusätzlich muss mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.
  • Größere Renovierung Wohngebäude (mit mehr als zehn Stellplätzen): Jeder Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden.
  • Größere Renovierung Nichtwohngebäude (mit mehr als zehn Stellplätzen): Jeder fünfte Stellplatz muss mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden. Zusätzlich muss mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.

Wichtig für Bauherren oder Renovierer: Beratung und bedarfsgerechte Planung ist nun das A und O jeden Bauvorhabens. Die RhönEnergie Fulda-Gruppe bietet hier viel Know-how, sowohl aus der Energiewirtschaft als auch dem Infrastrukturbau als zuständiger Netzbetreiber. Nutzen Sie deswegen die Kompetenz vor Ihrer Haustür und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch.

Den vollständigen Gesetzestext kann man hier nachlesen.