Energiebewusst heizen: Die Heizungsanlage

Am meisten Energie kann man beim Heizen sparen. Die Energieeinsparverordnung (EnEv) macht hier verschärfte Vorgaben, vor allem für Neubauten. Die Hauseigentümer sind also in der Pflicht. Das birgt auch Chancen – zum Beispiel bei der Heizungstechnik.

Zwei Stellschrauben: Als Messlatte für die Energieeffizienz eines Gebäudes dienen zwei Kriterien: Der Jahres-Primärenergiebedarf für die Anlagentechnik und der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle. Optimal ist also eine energieeffiziente Heizung in einem gut gedämmten Haus.

Veraltete Heizkessel müssen raus: Heizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, dürfen seit 2015 nicht mehr betrieben werden. Allerdings gilt für bestimmte Anlagen Bestandsschutz. Fragen Sie Ihren Heizungsbauer.

Leistungsfähige High-Tech-Geräte: Für das Heizen und die Warmwassererzeugung gibt es heute effiziente Technologien, wie etwa moderne Erdgas- und Stromwärmepumpen. Millionenfach bewährt hat sich z. B. der Erdgas-Brennwertkessel, den man sehr gut mit einer solarthermischen Anlage (Warmwasser mit Sonnenenergie) kombinieren kann. Der Fachmann kann  vorrechnen, wie schnell sich die Investition amortisiert. Bauherren, die eine effiziente und energiesparende Heizung installieren lassen möchten, können sich von der RhönEnergie Fulda beraten lassen.

Isolierung von Rohren: Neben dem Heizkessel stehen auch die Rohrleitungen zur Verteilung des warmen Wassers im Gebäude im Fokus der EnEV. Diese Rohre müssen gut isoliert sein, um Wärmeverluste zu vermeiden.

Bußgelder vermeiden: Die Forderungen der EnEV sind verpflichtend. Der Gesetzgeber hat Bußgelder festgelegt, insbesondere für veraltete Heiztechniken. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Wer alte Heizkessel trotz Betriebsverbot nutzt oder ungedämmte Leitungen nicht wie gefordert isoliert, kann mit einer Strafe von bis zu 50.000 Euro rechnen. 

EnEV-Leistungen der RhönEnergie

Eine der Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt, dass Hauseigentümer den energetischen Standard ihres Gebäudes bei Vermietung oder Verkauf mit einem Energieausweis belegen müssen. Den gibt es je nach Gebäudetyp als verbrauchsorientierten oder bedarfs-orientierten Energieausweis. Die Experten der RhönEnergie stellen den verbrauchsorientierten Energieausweis zu einem günstigen Pauschalpreis aus. Darüber hinaus helfen die Energieberater auch bei der Beantragung von KfW-Mitteln für energetische Maßnahmen.

Übrigens: Bauherren, die noch energieeffizienter bauen als die geltende EnEV es fordert, werden vom Staat mit Fördergeldern belohnt. Die RhönEnergie Fulda berät Sie gern.

Förderung Energieeffizienz