Zahl des Monats: 3,05 Milliarden Euro

… investierten Trinkwasserversorger im Jahr 2019 in ganz Deutschland. Der größte Teil hiervon floss in die Sanierung und Erneuerung der Anlagen und Rohrnetze.

Die deutschen Trinkwasserversorger haben im Jahr 2019 rund 3,05 Milliarden Euro in die Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur investiert. Dies zeigen erste Prognosen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Bundesweit stiegen die Investitionen der Trinkwasserversorger um fast fünf Prozent verglichen mit dem Vorjahr (2018: 2,917 Milliarden Euro). Mehr als die Hälfte der Investitionen (58 Prozent) floss in die Rohrnetze. Das liegt vor allem an steigenden Investitionen in Sanierung und Erneuerung von Trinkwasserrohrnetzen.

Auch bei der Rhön Energie Fulda-Gruppe nimmt das Trinkwasser einen sehr hohen Stellenwert ein. Dies spiegelt die Investitionssumme der vergangenen 10 Jahren (2010 – 2019) mit insgesamt 22,6 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung wieder. Hervorzuheben ist dabei z. B. die Erneuerung von Teilabschnitten der sogenannten Rhönleitung, die gutes Quellwasser aus dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön nach Fulda transportiert.

Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht zurzeit rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes der Branche aus. Damit liegt diese Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als drei Prozent. Um die hohe Qualität der Wasserversorgung auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, sind weiterhin nachhaltige Investitionen für Sanierung und Erneuerung erforderlich. Auch im Bereich Zähler und Messwesen werden die Investitionen in den nächsten Jahren weiterhin signifikant zunehmen.