04/2019

Mit Unterstützung der RhönEnergie Fulda-Gruppe: Fulda ist die erste „Sternenstadt“ Europas

Beim Schutz der Nacht hat Fulda eine Vorreiterrolle. Auch dank des regionalen Energieversorgers, der RhönEnergie Fulda. Deshalb gehörten deren Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer selbstverständlich zu den Gästen einer Feierstunde, in der Fulda nun offiziell als erste Sternenstadt Europas ausgezeichnet wurde.

Es hat sich gelohnt: Aufgrund der langjährigen Vorarbeit durch die RhönEnergie Fulda ist Fulda heute beim Schutz der Nacht weiter als die meisten anderen Kommunen. Die International Dark-Sky Association (IDA) hat das nun gewürdigt. Deren Vertreter in Deutschland, Dr. Andreas Hänel, überreichte Fuldas Oberbürgermeister am 30. März die Auszeichnung „Sternenstadt“. Zur Feier des Tages war aus Wiesbaden eigens Hessens Umweltministerin angereist.

Für Umweltministerin Priska Hinz ist die Auszeichnung für Fulda „ein wichtiges Zeichen“. Der Schutz der Nacht sei der Landesregierung ein Anliegen, nicht zuletzt mit Blick auf das Insektensterben. 

Auch Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, bekannte sich zu den Grundgedanken der Sternenstadt. Der örtliche Energieversorger ist allein im Stadtgebiet für rund 8.500 Leuchten zuständig. Ein großer Teil davon ist in den vergangenen Jahren bereits nachtgerecht umgerüstet worden. Als einziger Energieversorger hat die RhönEnergie Fulda einen Muster-Leuchtenpark mit vielen Dutzend nachtgerechten Leuchten im abendlichen live-Betrieb. Hier können sich Vertreter kommunaler Gremien und Gewerbetreibende wertvolle Anregungen holen.

Fulda wolle mit seiner nachhaltigen Beleuchtung ein Vorbild sein, betont Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld. Wenn man weiß wie es geht, sei das gar nicht so schwer. Man müsse nur „den Kopf einschalten“, sagt der Beleuchtungsexperte Dr. Hänel. „Dann kann man ohne Einbußen an Komfort und Sicherheit viel für den Schutz der Nacht erreichen.“ Und davon haben, direkt und indirekt, alle etwas – auch Sie!

Wissenwerte Hintergrund-Informationen zum Engagement der RhönEnergie Fulda finden Sie unter:
https://re-fd.de/mein-magazin/schutz-der-nacht

Je geringer die Lichtverschmutzung, desto mehr Sterne können Sie sehen.

Als „Sternenstadt“ bekennt sich Fulda zum Schutz der Nacht. Ziel ist die Reduzierung der Lichtverschmutzung. Denn die hat viele ökologische Nachteile, vor allem für Insekten und Vögel. Aber auch für uns Menschen gilt: Zu viel Licht in der Nacht kann unseren Schlafrhythmus stören und das schadet der Gesundheit.

Das Problem der „Lichtverschmutzung“ rückt immer mehr ins öffentliche Interesse. Die RhönEnergie Fulda hat sich schon mit diesem Thema befasst, als es den Begriff noch gar nicht gab. Bereits vor der Jahrtausendwende begann der regionale Energieversorger damit, die kommunale Beleuchtung schrittweise immer umweltgerechter zu gestalten.

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