04/2019

Earth Hour 2019: Natürlich mit der RhönEnergie Fulda

Im Rahmen des weltweiten „Earth Day“ zeigte die RhönEnergie Fulda-Gruppe am 30. März rund um den Dom, wie sie in Fuldas Altstadt mit moderner LED-Technik in historischen Lampen wirksam zum Schutz der Nacht und der Umwelt beiträgt. In unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie selbst Ihre Beleuchtung optimieren können.

In rund 300 deutschen Kommunen ging es beim Earth Day 2019 wieder um die Notwendigkeit des Klimaschutzes und der CO2-Einsparung. In Fulda erlosch zwischen 20:30 und 21:30 Uhr für eine Stunde die Außenbeleuchtung des Doms und der Orangerie.

Nächtliche Themenführung mit dem Lichtexperten

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich auf dem Domplatz eingefunden. Für sie gab es an diesem Abend unterschiedliche Sternenstadt-Führungen. Eine davon leitete Matthias Hahner, Geschäftsführer der OsthessenNetz GmbH. Bei einem Rundgang zeigte er, wie die RhönEnergie Fulda bei der öffentlichen Beleuchtung zum Schutz der Nacht beiträgt. Ein Beispiel dafür ist die erfolgrte Umrüstung von rund 500 Altstadtleuchten in der Innenstadt auf moderne und zugleich nachtgerechte LED-Leuchtmittel.  

Entdeckungstour im Barockviertel

Sie haben das Earth Hour-Programm versäumt? Halb so schlimm. Machen Sie doch einfach einmal einen Abendspaziergang durch Fuldas historisches Barockviertel. Dabei werden Sie an vielen Altstadtleuchten vorbeikommen. Schauen Sie sich an, wie man in die nostalgischen Lampengestelle moderne LEDs eingebaut hat. Das warmweiße Licht fällt nach unten auf den Gehweg und strahlt nicht unkontrolliert in den Himmel ab.

Auch Sie können einen Beitrag leisten

So einfach machen Sie es richtig:

Der Schutz der Nacht ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Auch Sie können etwas dazu beitragen.
Überprüfen Sie die Beleuchtung auf Ihrem Grundstück.

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Haustür- oder Hoflampen so angebracht und abgeblendet sind, dass das Licht nur nach unten fällt und nicht nach oben abstrahlt.
     
  2. Verwenden Sie einen Bewegungsmelder. So ist die Leuchte nur angeschaltet, wenn das Licht auch wirklich gebraucht wird. Das verhindert nicht nur Lichtverschmutzung, sondern spart auch Energie.
     
  3. Nutzen Sie Leuchtmittel mit warmem Licht (3.000 Kelvin oder weniger. Die Angabe finden Sie auf der Verpackung). Das irritiert Insekten und Vögel weitaus weniger als kaltes Licht mit hohem Blauanteil.
     
  4. Verzichten Sie auf Deko-Leuchten im Garten. Die stören nachtaktive Tiere.
     
  5. Nutzen Sie abends Rollläden, Jalousien oder Vorhänge, damit möglichst wenig Innenlicht nach außen fällt.

Defekte Straßenbeleuchtung

Ihnen ist in Ihrer Straße oder auf dem Weg ins Büro eine defekte Straßenlaterne aufgefallen?

Dann teilen Sie uns dies mit und geben den Standort direkt in unsere interaktive Karte ein:

https://re-fd.de/kommunen/strassenbeleuchtung 

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