Zahl des Monats: 27.730 Ladepunkte ...

... stehen E-Mobilisten in Deutschland im öffentlichen Raum zur Verfügung. Das meldet der Branchenverband der Energiewirtschaft, der BDEW.

Anfang Mai 2020 sind demnach 27.730 öffentlich zugängliche Ladepunkte im BDEW-Ladesäulenregister verzeichnet. 14 Prozent davon sind Schnelllader.

In Osthessen treibt die RhönEnergie Fulda den Ausbau der Elektromobilität voran und hat bereits eine Ladeinfrastruktur ausgebaut (siehe Kasten unten). 

Die rund 27.700 öffentlichen Ladepunkte in ganz Deutschland reichen nach Angaben des BDEW für etwa 440.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge. Aktuell seien in Deutschland rund 280.000 E-Autos und Plug-in-Hybride gemeldet. Die bundesweite Abdeckung sei somit sehr gut – insbesondere vor dem Hintergrund, dass 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfänden.

Zuwachs trotz Corona-Krise

Zum Ende des vergangenen Jahres hat der BDEW 23.840 Ladepunkte gezählt: „Das ist ein Zuwachs von über 16 Prozent innerhalb der ersten vier Monate – trotz der Corona-Krise, die auch die Ladesäulenbetreiber vor große Herausforderungen stellt“, schreibt der Verband in seiner Pressemitteilung.

„Drei Viertel der Ladepunkte werden von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt“, erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae. Die Energie-Versorger treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran und stellen darüber hinaus auch leistungsfähige Netze, zunehmend erneuerbaren Strom und umfangreiche Serviceleistungen bereit, so Andreae.

Energiewirtschaft ist zentraler Akteur der Verkehrswende

„Damit ist klar: Der Aufschwung der Elektromobilität kann nur mit uns funktionieren“, betont die BDEW-Hauptgeschäftsführerin. „Die Energiewirtschaft ist ein zentraler Akteur, damit die Verkehrswende gelingt.“