Rezepte 01/2016

Fliedener Menü

Stampfkartoffeln, Sauerkraut und Wellwürstchen

Der Hauptgang unseres Fliedener Menüs erinnert an alte Zeiten, als auf dem Land Hausschlachtungen üblich waren. Wer das noch selbst miterlebt hat, weiß, dass es an Schlachttagen stets frische Wellwurst und Rotwurst gab. Ebenfalls weit verbreitet war damals die Herstellung eigenen Sauerkrauts aus selbst angebautem Weißkohl. Überhaupt stand Sauerkraut früher noch sehr viel häufi ger auf dem Speiseplan – und bei einer Schlachteplatte durfte es nicht fehlen. Robert und Renate Müller aus Flieden empfi nden mit ihrem Rezept all dies nach.

Zutaten

  • 8 Wellwürstchen (möglichst frisch direkt vom Metzger), alternativ teils Wellwürstchen, teils Rotwürstchen
  • 1 kg Kartoffeln
  • etwas Milch, etwas süße Sahne, ca. ein Teelöffel Butter
  • Salz, Muskatnuss

Für das Kraut

  • 750 g Sauerkraut
  • 100 g Dörrfleisch
  • 1 großer Apfel
  • eine Tasse Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • ein kleines Gläschen Riesling
  • 3 Lorbeerblätter, einige Wachholderbeeren, Pfeffer und Salz

Zubereitung Würstchen

  • Unmittelbar vor dem Essen in der Pfanne etwas Butter auslassen und die Würstchen bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Zwischendurch wenden. Heiß servieren. (Vorsicht, sie platzen leicht.)

Zubereitung Sauerkraut

  • Das gewürfelte Dörrfleisch in den Topf geben und kurz anbraten.
  • Sauerkraut, Lorbeerblätter und Wachholderbeeren und einen Teil der Brühe zufügen und ca. eine halbe Stunde köcheln lassen.
  • Nach 20 Minuten den geschälten, klein geschnittenen Apfel und ganz zum Schluss den Riesling hinzufügen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Das Kraut kann ruhig als erstes zubereitet werden, so kann es noch etwas durchziehen.

Stampfkartoffeln/ Kartoffelstampf

  • Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und mit etwas Salz kochen.
  • Anschließend mit dem Kartoffelstampfer stampfen und mit etwas Milch und auch einem Teelöffel Butter geschmeidig machen.
  • Salz und eine kleine Prise Muskatnuss unterrühren. Mit einem großen Schneebesen schlagen, damit es richtig locker wird.

Das Rezept als pdf-Datei zum Ausdrucken

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