Kolibri-Ausflug: Was passiert mit unserem Abwasser?

Zugegeben: Ganz angenehm riecht es nicht auf einer Kläranlage. Aber spannend ist es. Darin waren sich die kleinen Forscher und Entdecker des Petersberger Kindergartens „Kolibri“ alle einig. 22 Kinder machten sich mit ihren Erziehern auf nach Rasdorf in die im Jahr 2000 neu errichtete Kläranlage. Hier werden für 2000 Einwohner der Gemeinde die Abwässer aufbereitet. Wie das genau geht, das erklärte unser Mitarbeiter Tristan Krink.

Mit Hilfe einer Siebschnecke werden im Rechen alle groben Stoffe ausgesiebt und in Container umgefüllt. Denn Hygieneartikel und andere Dinge, die eigentlich gar nicht ins Abwasser gehören, werden immer wieder mitgespült. Sie können später von den vielen Mikroorganismen nicht zersetzt werden. Und die Kläranlage darf nur sauberes Wasser wieder verlassen. Ein weiterer Vorteil des Rechens: Er zerkleinert alle „Hinterlassenschaften“ zu einem homogenen Sud. Anschließend wird das Abwasser mit Luft durchblasen. So sinken die schwereren Sand- und Kieselteilchen nach unten und können abgepumpt werden. Weiter geht es in den sogenannten Festbettreaktor. Hier zersetzen Mikroorganismen Kohlenstoffe, Nitrate, Phosphate und andere Bestandteile. Was hier passiert? Unser Mitarbeiter erklärt: „Bakterien sind wie kleine Tierchen. Sie futtern alles auf und vermehren sich fleißig. So haben wir immer genügend von ihnen da.“ Im Nachklärbecken setzen sich diese Mikroorganismen als Schlamm langsam am Boden ab und werden vom nun sauberen Wasser getrennt. Das gereinigte Wasser wird in einen nahe gelegenen Bach geleitet und kommt so der Natur wieder zu Gute.

„Daher ist es auch wichtig, dass wir alle gemeinsam darauf achten, was wir in unsere Abwässer leiten oder die Toilette runter spülen“, erklärt Tristan Krink den Kindern. 22 kleine Köpfe nicken eifrig. So viel Wachsamkeit wird natürlich belohnt. Mit anschließendem Grillen und einer großen Bratwurst für jeden.

Mehr Infos zum Thema Kläranlagen

Diese Seite drucken

Diesen Beitrag teilen:

Archiv

2016

2017

Meistgelesen

Grüne Busse im Bergwinkel

Energiewirtschaft in Fulda 2.0

Kolibri-Ausflug: Was passiert mit unserem Abwasser?

Das neue Kundenmagazin ist da!

Seifenkistenrennen mit „Licht“-Geschwindigkeit

Klasse Wetter, super Stimmung, toller Rekord

Energiesteuerung hautnah

Vom Blitz getroffen: So schützt Ihr Eure Geräte zuhause!

Mädchen schnuppern Praxisluft

Kontrolle aus der Luft: Mit dem Helikopter über die Rhön

"Website des Jahres 2016" - RhönEnergie Fulda nominiert für Publikumspreis

Brennstoffzellen-Vortrag im Informationszentrum der RhönEnergie Fulda

Fünf Berufe an einem Tag

Gute Noten für den Internetauftritt der RhönEnergie Fulda: Wettbewerb „Website des Jahres 2016“

Die neue "Energie für uns" ist da!

„Berufswahl aktiv“: Domschüler besuchen die Ausbildungswerkstatt der RhönEnergie Fulda

Perspektiva: Junge Flüchtlinge lernen die Ausbildungsberufe der RhönEnergie Fulda kennen

Im direkten Dialog mit den Kunden: Die RhönEnergie Fulda auf der trend-messe

Energieeffizienz verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit: Heimische „Energie-Scouts“ vermeiden 190 Tonnen Kohlendioxid

Technik, die Spaß macht: Girls Day, MINT-Tag und Abi-Go-Tag

100.000 Euro für die heimischen Vereine

Dual studieren in Osthessen

Sommerkino im Museumshof

Minister Al-Wazir zu Besuch bei der RhönEnergie Fulda

Der erste Ausbildungstag: Zu Besuch bei der Biothan-Anlage „Finkenberg“

Attraktion in Angersbach: Störche brüten zum ersten Mal seit 100 Jahren

Glückliche Heimkehr einer Saisonkarte für das Rosenbad

Schnelle Bälle im „Tornado“ und „Bonzini“

Fotoshooting und Jubiläumskick gegen Bundesligist

Die RhönEnergie Fulda Akademie lud zur ASUE-Fachtagung ein

Druckfrisch in den Briefkästen der Region

Elektromobilität in der Rhön: Erfolgreicher Aktionstag in Rasdorf

Ab sofort in allen Medien: Unsere neue Kampagne „Mein Versorger“

Ausbildung zum Ausprobieren: Don-Bosco-Schüler besuchen Werkstatt

Aktionstage zum Energiesparen

Lektüre für die Adventszeit: Die aktuelle Ausgabe der Energie für uns

„Welcome Work“ in der Ausbildungswerkstatt

Die Rückkehr des Storchennests in die Lüderaue