„Berufswahl aktiv“: Domschüler besuchen die Ausbildungswerkstatt der RhönEnergie Fulda

Unter dem Motto „Berufswahl aktiv“ lud die RhönEnergie Fulda im Februar Schüler der Domschule in ihre Ausbildungswerkstatt in der Daimler-Benz-Straße ein.
Hier konnten die Schüler der 8. und 9. Klasse mehrere Stunden lang ausgiebig in die verschiedenen Ausbildungsberufe hineinschnuppern. Auszubildende der RhönEnergie Fulda übernahmen dabei die Führung und ermöglichten den Schülern Einblicke in die vielfältigen technischen Ausbildungsberufe der Unternehmensgruppe. Die Aktion fand im Rahmen der hessenweiten „Strategie OloV“ statt: der „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf“.

Sabrina Günther, Ausbildungsbeauftragte aus dem Personalmanagement der RhönEnergie Fulda, begrüßte die Schüler herzlich und stellte das Unternehmen in einem kurzen Vortrag vor.

Werkstattleiter Wolfgang Schütz, seit über 30 Jahren im Unternehmen, freute sich über den Besuch der Domschüler. Wer sich für eine Lehre bei der RhönEnergie Fulda interessiere, benötige einen Hauptschulabschuss, so Schütz. Gute Grundkenntnisse in den Fächern Mathematik und Physik seien für die Arbeit bei dem regionalen Energieversorger ebenfalls von Vorteil.

Auszubildende als Mentoren

Um den Schülern die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten mit ihren spezifischen Tätigkeiten möglichst plastisch vorzustellen, hatte sich die RhönEnergie Fulda etwas Besonderes einfallen lassen:

Vier junge Auszubildende, die erst seit dem 1. August 2016 im Unternehmen tätig sind, stellten ihre Arbeitsbereiche selbst vor: Manuel Weber und Felix Schleicher (beide 17 Jahre) präsentierten ihre Ausbildung „Elektroniker für Betriebstechnik“ und Jim Weich und Ozan Gaval (beide 20 Jahre) führten die Schüler in ihr Spezialgebiet „Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik“ ein. Die jungen Mentoren nahmen sich viel Zeit für Nachfragen und standen den Domschülern während der verschiedenen Stationen mit Rat und Tat zur Seite.

Zahlreiche Stationen

In der Frässtation zeigte Manuel Weber den Schülern, wie man mithilfe einer Fräsmaschine Namen und Symbole in Bretter eingravieren kann. Bei Jim Weich lernten die Schüler Wissenswertes über Rohre. Mit Muskelkraft konnten Metallrohre gebogen werden. Zudem demonstrierte Weich, wie Kunststoffrohre in einer speziellen Apparatur bei hoher Temperatur zusammengeschmolzen werden. In der Lötstation konnten die Schüler unter der Anleitung von Felix Schleicher mit einem heißen Stift Drähte und kleine Elektroteile auf metallenen Scheiben anbringen. Mit Eifer fertigten die Schüler u.a. kleine „Metall-Smileys“. Ozan Gaval zeigte den jungen Besuchern in der Metallstation, wie man Namen in das Material hineinstanzen kann. Die Schüler beteiligten sich mit sichtlichem Interesse und probierten sich an den verschiedenen Stationen.

Zufriedene Auszubildende und Ausbilder

Auf die Frage, ob die Ausbildung Spaß mache, antworteten die Auszubildenden einhellig mit „Ja!“. Dabei lobten die Azubis vor allem, dass eine Ausbildung bei der RhönEnergie Fulda sehr abwechslungsreich sei. „In den dreieinhalb Jahren lernt man ganz verschiedene Abteilungen kennen. So gibt es immer etwas Neues. Das gefällt mir sehr gut“, kommentierte Azubi Gaval. Auch sein Kollege Schleicher lobte die Vielfalt: „Sich in ganz verschiedenen Bereichen handwerklich einzubringen – das ist echt cool! Ich mag einfach das Praktische.“

Werkstattleiter Schütz befand: „Es macht vielen jungen Menschen großen Spaß, ihre handwerkliche Geschicklichkeit zu erproben. Die Auszubildenden sollen gleich von Beginn an erleben, wie abwechslungsreich ihr Beruf sein kann.“
Der Auszubildende Weich fügte an: „Die Ausbilder nehmen sich viel Zeit. Und wenn mal etwas gar nicht funktioniert, ist das auch kein Drama. Dann wird es einem noch mal vorgemacht. Man probiert es dann so lange, bis es geht. Das Erfolgserlebnis entschädigt am Ende für alle Mühen!“

Nach den zahlreichen Eindrücken endete der Schnuppertag am frühen Nachmittag. Zufriedene Schüler verließen das Gelände – im Gepäck ihre selbstgelöteten kleinen Kunstwerke und Namensschilder. Vielleicht werden einige von ihnen später wiederkommen und selbst eine Ausbildung in der Daimler-Benz-Straße anfangen.

Zum Hintergrund: die „OloV-Strategie“

„OloV“ steht für die „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf“ und wurde 2005 als Projekt des Hessischen Paktes für Ausbildung ins Leben gerufen. Seit 2013 steuert der Hessische Landesausschuss für Berufsbildung die „OloV-Strategie“ auf Landesebene.

„OloV“ möchte in den einzelnen Regionen Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. Dazu gehört unter anderem, jungen Menschen eine passende Ausbildung zu vermitteln.

 

Mehr zum Thema Ausbildung bei der RhönEnergie Fulda:

https://re-fd.de/unternehmen/karriere/ausbildung

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