Energiewirtschaft in Fulda 2.0

Lisa Zimmer ist duale Studentin bei der RhönEnergie Fulda. Zurzeit lernt sie die Aufgaben der Abteilung „Öffentlichkeitsarbeit und Marketing“ kennen. In ihrem Blog-Beitrag erinnert sie sich, wie sie auf die RhönEnergie Fulda aufmerksam geworden ist.

RhönEnergie Fulda GmbH. Ein seltsamer und neuer Name in der Wirtschaftslandschaft in der Stadt und im Landkreis Fulda. Rhön – die liegt hier ja sozusagen vor der Haustür. Dann kann es nur ein regionales Unternehmen sein. Energie – Strom fällt mir da als erstes ein. Wahrscheinlich wird es sich um einen Betrieb handeln, welcher Strom verkauft oder erzeugt.

Wenn ich meine Mutter nach einem Stromversorger in Fulda frage, nennt sie nur die alte ÜWAG – Überlandwerke Fulda AG. Dieses Unternehmen war der regionale Stromversorger für Fulda und die Region bis zum Jahre 2013. GWV ist ein weiteres Unternehmen gewesen, das sich mit dem Thema Energie beschäftigt hat. Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH. 2013 sind diese beiden Betriebe zur RhönEnergie Fulda GmbH fusioniert.  Dann haben wir es ja: Dieses Unternehmen ist der Strom-, Gas- und Wasserversorger in Fulda.

Nachdem ich mal ein bisschen gegoogelt habe – ja in der Not greift man zu solchen Mitteln – habe ich den Begriff Energieversorgungsunternehmen und Grundversorger gefunden. Ein Energieversorgungsunternehmen ist ein Betrieb, welcher Energie an Haushalte und größere Kunden, wie die produzierende Industrie, liefert. Den Begriff Grundversorger zu erklären, gestaltet sich etwas schwieriger. Grund dafür sind die rechtlichen Grundlagen, die man unter anderem im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) findet. Vom Prinzip ist es ganz einfach in der Energiewirtschaft: Das Unternehmen, das die meisten Haushalte in einem bestimmten Gebiet mit Strom oder Gas versorgt, ist Grundversorger. In dieser Rolle hat die RhönEnergie Fulda auch einige Pflichten, wie z. B. die Aufnahme von Kunden, deren Versorger insolvent ist. Die Energieversorgung von Kunden ohne einen Energieliefervertrag. Also eigentlich eine gute Sache.

So fing das damals, 2014, bei mir an mit der Energiewirtschaft.

Als duale Studentin arbeite ich abwechselnd in Fulda und studiere in Mannheim an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW). Ich bin aktuell im zweiten Studienjahr und vierten Semester. Mein Studiengang heißt Betriebswirtschaft (BWL) - öffentliche Wirtschaft - Versorgungswirtschaft. Die meisten aus meiner Familie und meinem Freundeskreis konnten sich unter diesem langen Namen gar nicht so viel vorstellen, außer „ Schon wieder jemand, der BWL studiert. Das machen doch heutzutage alle!“.

So einfach ist das Ganze allerdings nicht. Natürlich hängt auch ein großer Anteil allgemeine BWL im Studium, aber der Rest, die sogenannte Fachrichtung, behandelt ganz knapp gefasst alles, was mit Energie zu tun hat. Es passt also perfekt zu einem Energieversorgungsunternehmen. Auch für mich war es am Anfang schwer, das neue Unternehmen in seiner Ganzheit zu erfassen. All die Tochterfirmen – wie zum Beispiel die RhönEnergie Bus GmbH – es schienen endlos viele zu sein. Gerade die Schüler und Studenten unter euch werden die Fusion und die neue Marke schon öfters an all den Bussen in der Fuldaer Innenstadt gesehen haben.

Aber nun zurück zur RhönEnergie Fulda als Ausbilder: Die RhönEnergie Fulda bzw. die alte ÜWAG und GWV sind ja schon jahrelang als Ausbilder in der Region bekannt. Dies hat sich durch die Fusion nicht geändert.

In meinem Jahrgang wurden eine weitere Studentin, fünf Industriekaufleute und etliche weitere Azubis für unterschiedliche Ausbildungsberufe in der RhönEnergie Fulda-Gruppe eingestellt. Für die kaufmännische und gewerbliche Seite der Energiewirtschaft werden junge Leute geworben und eingestellt. Man sieht, dass dieser Betrieb eine Vielzahl von Möglichkeiten aufweist.

Aktuell arbeite ich in der Abteilung „Öffentlichkeitsarbeit und Marketing“. Vorab sollte man wissen, dass wir Studenten, genauso wie die auszubildenden Industriekaufleute, innerhalb des Betriebs rotieren und in vielen verschiedenen Abteilungen arbeiten. Dadurch erlangen wir einen breitgefächerten Erfahrungsschatz und verstehen einige Prozesse im Unternehmen besser.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist grob gesagt für alle Aktivitäten des Unternehmens zuständig, welche man in Zeitungen oder anderen Nachrichtenmedien sieht. Das Marketing vermarktet die Produkte eines Betriebs an die verschiedenen Kundengruppen. Meine Aufgaben in dieser Abteilung sind vielschichtig: Auf der einen Seite werden innerhalb des Marketingbereichs die Werbemittel verwaltet. Außerdem werden Spenden und Sponsoring-Aktionen zugewiesen.

Eine weitere Aufgabe im Marketingbereich sind Recherchen zu neuen Themen wie z. B. Online-Marketing. Alles in allem gibt es überall Routinearbeiten und innovative, neue Aufgaben, die sich super mit den Inhalten aus den Vorlesungen verbinden lassen.

In diesem Sinne könnt ihr euch die verschiedenen Beschreibungen aller Ausbildungsmöglichkeiten der RhönEnergie Fulda-Gruppe unter diesem Link www.re-fd.de/unternehmen/karriere/ausbildung ansehen. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei, was - wie bei mir – wie die Faust aufs Auge passt!

Eure Lisa

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